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Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
Entstehung
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,, Ach, Herr Gaillard," das Fräulein lächelte schmerz­lich ,,, ich wollte gar nicht kämpfen. Ich bin doch eine Deutsche . Wir tun immer das, was wir nicht sollen."

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Wohl Ihnen, daß Sie darum wissen."

,, Nein. Hin- und hergerissen zwischen Deutschland und Frankreich entschließe ich mich zu einer Tat, die niemanden wehetut. Ihnen aber nützen kann, auf die Spur der Denunzianten zu kommen. Und was richte ich an?"

,, Einen abendlichen Teetisch," wollte der Pater vom Ernst ablenken und wies auf den Platz in der Ecke. ,, Eine triste Situation," vergröberte das Fräulein den Eindruck und zupfte an dem Taschentuch.

,, Sie sind sehr entschlossen."

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Das Fräulein schüttelte den Kopf: ,, Nein, mein Herr, sonst wäre ich nicht mehr hier." ,, O, lala," übertrieb der Pater seine Verwunderung beinahe scherzhaft und war gespannt, was nun noch folgen würde.

,, Ja, der nächste Schritt wäre eigentlich die Flucht aus diesem eingebildeten Paradies. Aber wohin? In die nächste Rüstungsfabrik und die nächste Pflicht­jacke? In den nächsten Luxus einer Frau, die immer danebensteht. Danebensteht, Herr Gaillard!"

,, Kind," sagte der Pater mit vollem Bedacht ,,, Ihre Absicht war schon eine gute Tat. Sie fühlten ja das Problem. Das ist mehr als mancher Mann tut und wenn er sich noch so praktisch gebärdet. Vielleicht helfen Sie an Ihrem Platz mehr, als wenn Sie ab­treten. Wer will das ohne weiteres sagen? Je bedeu­tender eine Position, um so ertragreicher, ich meine für

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