Druckschrift 
Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
Entstehung
Seite
111
Einzelbild herunterladen

eich stürmenden Empfindungen, die sie trotzdem befielen.

fund ,, Ich

it mir

Augen

Wan­

s nicht

te sie

rt, als

en Re­

seine

wollte

meine

ehen,

"

se und cknete

le an­

..Wir sollen andere verstehen und darüber selbst zu Grunde gehen," bemerkte sie heftig. ,, Mit uns tut man, was man will. Tun wir etwas, ist es nicht recht. Tun wir nichts, wirft man es uns vor. O, welch eine ver­kehrte deutsche Position."

,, Nein, ein Deutschland , das mich versöhnt... nach. der Begegnung mit Ihnen." Auch der Pater stand auf. Er sah auf den Tisch, nicht auf die Briefe, auf Alt­dorfers und Dürers Blätter sah er und dann auf die Chefsekretärin.

,, Ich trage den Konflikt aus, Herr Gaillard. Ich allein. Ihnen soll geholfen werden, sonst würde ich Frankreich nicht lieben, sondern nur darüber schwatzen wie ein Backfisch. Bitte, darf ich Ihnen wenigstens die Briefe vorlesen? Erlauben Sie es.'

66

Der Pater trat zu dem Fräulein. Seine Entschlossen­heit bekam einen milden Glanz. Seine Bewegungen schwangen in zärtlicher Rücksicht. Aus seinen Augen sprach die Güte.

,, Mein Fräulein, ich danke Ihnen sehr."

,, Hören Sie auf," brach es schrill aus der Chef­sekretärin und sie wandte sich ab.

,, Das war nicht französisch," sagte der Pater mit heiterer Kritik.

Der Kopf der Chefsekretärin stieß hoch aus der Un­ruhe, den Tränen und dem vergeblichen Bemühen und sie fragte: ,, Wieso, Herr Gaillard?"

,, Ich bitte, daß Sie aufhören, sagen wir, wenn wir aus dem Turnierfeld in die Schranken zurücktreten."

111