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Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
Entstehung
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,, In Ewigkeit, Amen," sprach der Pater und schlug das Kreuz über dem Kopf der Polin und verharrte einen Augenblick in der Besinnung. Er war dem Mädchen behilflich aufzustehen und verließ festen Schrittes den Luftschutzkeller.

Langsam ging die Polin ihrer Baracke zu. Nach drei Schritten machte sie halt und kehrte um. Sie blickte in das Gesicht des Paters wie in ein Orakel.

,, Nun, Mädchen, es ist wohl besser, wir begleiten dich?"

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Die Polin schüttelte den Kopf. ,, Ich habe noch etwas," suchte sie nach Worten, die sie vielleicht von seinen Mienen ablesen wollte. ,, Sieht man das eigent­lich sehr, daß ich..." eine Handbewegung sollte eine Wölbung des Leibes andeuten. Schneller fuhr sie fort: .. Ich ,, Daß Sie es sehen, ja... Aber andere... möchte noch hier bleiben, müssen Sie verstehen. So­lange es geht. Ich brauche das Geld. Und ich brauche vor allem ihn. Er soll es nicht wissen. Ich will es ihm schenken. Er soll sich freuen und nicht treulos werden wie andere. Ja, Pater Victor, das ist es, was ich fragen wollte." Ihr Blick umflatterte den Pater wie ein Schwarm aufgeschreckter Geister, die sich auf seine Schulter oder sonstwohin setzen wollten.

,, Benutze die Zeit, Mädchen," sagte der Pater liebenswürdig.

,, Ich wußte es ja, Sie sehen tiefer als andere," jubelte sie und küẞte dem Pater die Hand, ehe er es wehren konnte, und verschwand eilends.

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Wunderliches Volk," meinte der Pariser über dem

Tumult der Polin zwischen Ohnmacht und Lebhaftig­

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