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Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
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keit und kehrte mit dem Pater zu den Arbeitsplätzen ihrer Halle zurück.

Der Rest der Schicht verlief ohne Unterbrechungen. In der Kantine gab es ein Essen, das besser war als sonst. Beim Verlassen des Speiseraumes beobachtete der Pater, wie manche Kollegen aus Frankreich ihn lebhaft und mit spontanem Händedruck grüßten, einige dagegen sahen weg, sie wollten selbst eine Begegnung im Blick meiden. Vom Tisch der Polen wurde er mit einem Toast angerufen und wie ein heimkehrender Sieger gefeiert. Pierre war beim Essen nicht mehr zu bemerken gewesen. Der Gascogner blieb unsichtbar, auch beim Alarm hatte ihn der Pater nicht gesehen. Nun, sie waren ja für den Abend verabredet.

Als der Pater sich in seiner Kammer umgezogen hatte und gerade die Briefe aus Frankreich öffnete, die ihm seine Angehörigen schickten, da stand Hirsch vor ihm. Ruhig, ein wenig verlegen, mit wehmütigem Lächeln in den dunklen Augen sah er auf den Pater und streckte ihm beide Hände entgegen.

,, Es bleibt doch bei Ostern?" fragte er mit unge­wissem Licht im Blick.

Der Pater bat, Platz zu nehmen und wunderte sich über die Zweifel an dem besprochenen Termin.

Hirsch setzte sich auf den Bettrand und ballte die Fäuste aneinander. Der kleine Mann rückte in allen seinen Gliedern zusammen. Nur sein Schädel mit dem schwarzen Schopf hob sich plastisch von dem Häuflein eines Körpers ab. Das Gesicht und die Hände leuch­teten in Weiß, während die Gestalt im farblosen Nichts des Arbeitsanzuges versank.

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