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Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
Entstehung
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,, Die Stimme Gottes ist bei keinem Menschen tot, forderte die sie schweigt höchstens oder wird überlärmt." ,, Aber sein Befehl! Wenn er dem mehr glaubt!" ,, Dann ist er unmenschlich. Dann trifft er dich, Mäd­

,, Gewissen? Was sage ich ihm, was das Gewissen und erhebt ih

ist?"

,, Die Stimme Gottes in uns.

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, Und wenn er auf die nicht hört? Wenn die tot ist

in ihm?"

Und wen wurde die St

Nahe am A

ser

hielt sich

Alarm auf.

Jedes Wo Paters ab.

sie etwas ve

ihr mit dem

Das Mäd

chen."

,, Ob ich ihm so viel wert bin wie das Reich, von dem sie immer sprechen?"

,, Wenn du ihn mehr liebst, als ihn das Reich Lieben nicht so sieh kann, dann gewinnst du ihn dir."

Wie soll ich das tun?"

"

,, Du tust es schon. Du schenkst ihm ein Kind." ..Und das Reich-?"

,, Bietet ihm vielleicht Orden und Rang und Fahnen und Trompeten und dahinter steht der Tod, der Krieg. der Kampf aller gegen alle. Aber kein Herz, das für ihn schlägt. Kein Kind, das ihm die Arme entgegen­streckt."

,, Ob er das alles auch so sehen wird?"

,, Du wirst es ihn fühlen lassen, Mädchen."

Dann ge

hr. ,, Dann

denken."

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Gelobt

,, Und wenn nicht, Pater Victor?"

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, Wenn sich ein Mann mit dem Leben einläßt, muß

er die Verantwortung tragen.

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,, Ach, Hochwürden, sagt man sich das alles, wenn man sich liebt?"

,, Das sollte man sich sagen, Mädchen. Darum liebt man. Sonst verletzt man den Nächsten. Zerstört ihn

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