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Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
Entstehung
Seite
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mals auf und nahm ihm dankend den Becher ab und bot dem

1.

Geschöpf die Tabletten und den Trunk. Und er sagte: asser für Unsere Völker wollen leben, die Deutschen, Europa . Die Menschheit will leben."

Fenster

mbecher.

39

Sie schluckte an den Pillen wie ein Kind, das ge­Hen er zu horcht, aber darunter leidet, dann sprach sie schwer: ,, Ach, Pater Victor, wann wird das sein?"

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,, Das ist schon, wenn wir den Nächsten mehr lieben als uns selbst."

,, Und wenn er uns wehe tut?"

,, Schweigen wir und helfen dem anderen aus der Ver­irrung auf den geraden Weg. So groß muß unsere Liebe

sein.

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Torkelnd erhob sie sich und scheuchte unwirsche Stimmungen von ihrer Stirn. Sie lehnte sich leicht an den Pater und setzte den Fuß unsicher auf.

,, Nun habe ich geschwatzt und euch beide die ganze Zeit aufgehalten." Sie sah von einem zum andern, ver­dchen vor suchte einige Schritte lächelnden Gesichtes.

,, Was soll ich tun?" fragte das Mädchen und zöger­te in den te, den Kellerraum zu verlassen.

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99

Der Pater zog die Jacke über und knöpfte sie zu. ,, Ihn sprechen," sagte er ,,, ihn aufklären, ihn mäßigen." , Und wenn er dabei bleibt? Wenn er mir nicht folgt, sondern dem Befehl?" Ihre Augen hingen an seinem Blick, an seinen Lippen, an seinem Gesicht. Sie dran­gen in das Innere des anderen Lebens, das über ihr Leben und ihre Zukunft aussagte.

Der Pater sprach: ,, Es gibt nur den Befehl des Ge­

"

wissens."

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