neigten sich die Köpfe, die Körper duckten sich und krochen in sich zusammen vor der lastenden, körperlich spürbaren Gefahr. Dröhnte die Maschine in der Nähe, hörte man sie förmlich über sich, dann stöhnte oder wehklagte mancher Mensch über das ausgelieferte Dasein halb unter Tage.
Der Pater stand unter der Gruppe seiner Franzosen, in die sich deutsche Arbeiter und Arbeiterinnen mengten. Einige Franzosen spielten Schach auf Pappbrettchen, die sich in der Größe einer Postkarte ausbreiteten, auf der sich Figuren aus Papier bewegten und je nach ihrer Position in Schlitze eingesteckt wurden. Die Umstehenden verfolgten den Ausgang der Partieen mit schweigendem Eifer. Die Frauen, ob Deutsche, Französinnen, Russinnen, Ukrainerinnen oder Jüdinnen, redeten wenig, dafür strickten oder nähten sie. Ihr Gefühl war ganz auf die Aufnahme der bekannten Motorengeräusche in der Luft gerichtet und manche Gesichter verzerrten sich vor Nervosität und Angst.
Die Deutschen verhielten sich wie Zuschauer. Neugierig betrachteten sie die Ausländer, jede lebhafte Bewegung an ihnen war interessant. Tiefschwarzes Haar, rote oder weißblonde Strähnen nahmen sie wie Seltsamkeiten aus einem fernen Lande auf. Ihre Ohren füllten sie mit französischen, polnischen oder russischen Lauten, ohne die Reden zu verstehen, während die anderen Sinne der Luftgefahr entgegenspürten.
,, Achtung, Flieger über uns!" schrie es in den Keller hinein. Man hätte die Herzen schlagen hören können. wenn nicht der Flieger mit der dunklen Sprache seiner
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