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Kontakte : Erzählung / von Alfred Mühr
Entstehung
Seite
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er ein paar Zeilen und wies Pierre an: ,, Du erzählst genau, wie es dir bisher gegangen ist und daß du bis heute nicht krank geschrieben bist. Kein Wort mehr und kein Wort weniger, als der Wahrheit entspricht. Wol­len sie dich dabehalten, dann überlasse alles andere der Leitung des Krankenhauses."

..Und dann?"

Pierre richtete sich auf und drehte sich zu dem Schreibenden. Es war ein Kopf mit dichtem dunklen Haar, das nach allen Seiten auseinanderfiel. Pierre mochte Anfang zwanzig sein und sein Gesicht wurde von Röte beherrscht, als wenn es von einem Feuerstrahl ge­troffen worden wäre. Die Augen unter schwarzen Brauen leuchteten im jähen Licht, wie seine Mienen gespannt waren von Fieber und wilden Gedanken in die Ferne. Der Pater überlas die Zeilen an den Arzt und steckte sie in den kleinen Umschlag, den er beschriftete und dann schloß. ,, Geht es dir wirklich schlimm, Pierre, wirst du arbeitsuntauglich, dann kommst du in kurzer Zeit in die Heimat zurück."

,, Und wenn es mißlingt, Pater Victor? Ich bin ein Pechvogel, wenn es darauf ankommt."

,, Dann bist du eine Zeit lang aus der Tretmühle und kannst dich kurieren."

, Und mein Mädchen?"

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,, Ach, Pierre," seufzte der Pater, verwahrte das Notizbuch und den Federhalter und reichte dem jungen Mann den Brief hinauf ,,, Pierre, dann war es eine falsche Liebe. Das soll auch vorkommen. Die wahre Liebe hält nämlich stand über Raum und Zeit."

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