marschieren, zurück nach Rio und dort veranlassen, daß der Kranke geholt und in einer Heilanstalt untergebracht werde. Nicht mit einem Gedanken erinnerte ich mich an meine ursprüngliche Absicht, Gold und Diamanten zu suchen. Es gab Wichtigeres und Reizvolleres. Die Welt war auch ohne Geld, Gold und Edelsteine schön, aufgabenreich und interessant.
So erholte ich mich eine schöne Woche hindurch bei meinem liebenswürdigen Gastgeber und machte mich dann auf den Weg zur Küste. Unterwegs passierte ich eine große Ananasplantage deutscher Kolonisten, bei denen ich auch zwei Tage blieb. Die guten Leute freuten sich, einen Landsmann bei sich zu haben und hätten mich am liebsten bei sich behalten. Aber der nächste Tag sah mich wieder in Rio und am Meer. Am Meer, das für mich immer den Weg in die freie schöne Welt bedeutete.
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