Überzahl konnte sie dem Ansturm der Partisanenreiter nicht standhalten. Die Wagenkolonne wurde an ihrem Standort von einem andern Teil der Partisanen überwältigt. In den Fäusten der aus den Häusern befreiten Bauern waren Mist- gabeln, Spaten und Beile zu grausamen Waffen geworden. Diese Menschen waren furchtbar. Sie kämpften um ihre Erde, und das Gefühl gerechter Rache hatte sie zu Helden gemacht.
Alle Gefesselten wurden befreit, die drei Erhängten her- untergenommen. Der Schmerz und die Erbitterung der Sieger waren unbeschreiblich. Ihr wildester Haß galt dem faschi- stischen Hund, der die Eiche geklopft und die Worte von den Früchtchen und von der Kühle gesagt hatte.
Das deutsche Kommando in der Stadt hatte keine Gelegen- heit, die zur bestimmten Frist nicht eintreffende Wagen- kolonne suchen zu lassen. In derselben Nacht hatten Truppen der Roten Armee Stadt und Gebiet von N. zurückerobert. Sie sollten sie noch zweimal wieder verlieren. Der große Gestapomann, Edwin Steeger, endete unter den erbarmungs- losen Schlägen der Bauern und Bauernweiber von Ch.
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