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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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Inzwischen waren die Vorgeladenen angekommen. Direktor Achen­bach und die Oberschwester Pletsch bestätigten beide, was Heinrich Gercke geltend gemacht hatte.

Die Formalitäten waren bald erledigt. Heinrich Gercke wurde, sauber aus der Haft entlassen. Ein zweites Mal brachte Professor Weber den

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Sohn heim. Das Glück, das aus den Augen der alten Eltern strahlte, wenn Karl

ließ ihn alle Mühsal vergessen. Wieder einmal diente das Schicksal als Wegweiser.

Die Presse besprach den Fall ausführlich. Professor Weber war in jedem Bericht rühmlich erwähnt, was man von den enthüllten Praktiken mancher Entnazifizierungskammern keineswegs behaupten konnte.

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Am Abend kamen Freunde aus dem engeren Kreise Webers, um den , Sieger von X- Burg' zu feiern. Norgams rückten mit allerlei amerikani­schen Leckerbissen, sowie Zigarren und Zigaretten an, die sie noch in ihren Koffern verstaut gehabt hatten. Frau Weber holte die letzten drei Flaschen Schwarze Katze' aus ihrem Weinkeller.

Alle waren in sehr angeregter Stimmung. Es wurde ein Toast nach dem anderen ausgebracht. Erst gegen zwei Uhr früh dachten die Gäste ans Heimgehen. Frau Weber, die im stillen mit Edgar Norgams Unter­stützung rechnete, sagte ihrem Gatten: Bevor wir uns trennen, will ich noch ein Machtwort sprechen, dem sich der Held des Tages fügen soll. Er muß mir in Ihrer Gegenwart versprechen, in den nächsten drei Tagen keinen Finger zu rühren, nichts, aber auch gar nichts zu tun, als sich auszuruhen!"

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Edgar Norgam pflichtete Frau Weber aus Überzeugung bei:

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,, Deine Frau hat recht, Karl! Du mußt jetzt ausspannen. Alles hat zu erkund seine Grenzen..."

,, Ihr habt Euch also verbündet, um mich armen, wehrlosen Mann zu überfallen! Was bleibt mir da anderes übrig, als ja und amen zu sagen? Halt...! Nur drei Tage? Nein, die nächsten drei Wochen, und wenn es mir in den Sinn kommt, noch viel länger..." brüstete sich der Gelehrte. ,, Bravo, mein Freund! Das ist ein rühmlicher Vorsatz, dem Du treu bleiben mußt!"

Frau Weber schaute skeptisch drein. Sie traute dem, Landesfrieden' nicht, kannte sie doch ihren Mann.

Professor Weber, der sie beobachtete, wiederholte gutmütig schmun­zelnd:

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