Da sprang der Staatsanwalt von seinem Sitze hoch und protestierte
Dr. Run
heftig gegen die Zulassung einer solchen Frage. Das Gericht ließ die gab ihm e Frage des Verteidigers nicht zu.
Unbeirrt von diesem Mißerfolg fragte Professor Weber eindringlich:
,, Zeugin, wann haben Sie Waldeck zuletzt gesehen?"
,, Vor zwei Jahren."
,, Seither nicht mehr?"
,, Nein."
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Wissen Sie, wo er sich zur Zeit aufhält?"
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,, Ich habe keine Ahnung."
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,, Haben Sie eine Vermutung, wo er sein könnte?"
,, Auch das nicht."
,, Wenn Sie wüßten, wo er ist und er bäte Sie um Schutz, würden Sie ihm diesen gewähren?"
,, Als gute Christin müßte ich das selbstverständlich tun."
,, Sind Sie eine gute Christin?"
,, Ja, das bin ich, so wahr mir Gott helfe!"
Professor Weber, sich dem Gericht zuwendend:„ Ich bitte festzustellen, daß die Zeugin heute morgen, als sie nach ihrer Religion gefragt wurde ,, keine mehr zur Antwort gab."
-
Der Vorsitzende forderte die Kohl auf, diesen Widerspruch zu erklären. ,, Seitdem ich hier bin im Verlauf des Verhörs habe ich meine Ansicht über Gott wieder geändert... Ich bin zum wahren Christentum des Friedens und der Liebe zurückgekehrt..." ,, Zeugin Kohl, ist das die Wahrheit?"
Jammernd antwortete sie:„ ,, Die volle Wahrheit." Mittlerweile war es vier Uhr nachmittags geworden...
,, Wieviel Zeit werden Sie zu Ihrer Verteidigungsrede benötigen, Herr Professor? Wenn Sie lange zu sprechen gedenken, würde ich vorschlagen, die Verhandlung auf morgen zu vertagen; dånn könnten wir den Fall übermorgen zu Ende führen."
,, Ich habe nichts dagegen einzuwenden, Herr Vorsitzender ", antwortete der Rechtsgelehrte.
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Professor Weber erblickte Dr. Rumpf im Zuhörerraum. Rasch ging er auf ihn zu: ,, Ich fürchtete, Sie hätten den Zug versäumt, oder es sei sonst etwas nicht in Ordnung."
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