Druckschrift 
Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
Seite
103
Einzelbild herunterladen

der auf der gemacht.' Im übrigen sei er geflüchtet, weil er als ein Kriegsverbrecher

auf der Liste stehe. Sie bat mich um Verzeihung und weinte so bitter­

meinen Arlich, daß Pflegerinnen angelaufen kamen, um Katharina zu beruhigen. Hersetzunge Die Herbeigeeilten wiesen darauf hin, daß ich schwer verwundet sei bei fremde und absolute Ruhe brauche.

sich imme

Katharina bat, nur noch ein Weilchen bei mir am Bett sitzen zu dür­er, der zwi fen. Meine Verbitterung schien sie verzweifelt zu stimmen. Sie bettelte Katharina mich um neue Freundschaft an..., Sei gnädig mit mir, Heinrich, wenn nzentrations Du ein Christ bist', flüsterte sie, kniefällg vor meinem Bette. Da war meine Willenskraft zu Ende wir fielen uns in die Arme, und ich - eingezoger weinte mit ihr.

esandte mi

-

Seit dieser Stunde kam sie täglich zu mir ins Hospital. Auf meine r; dann blie wiederholten Vorschläge, uns trauen zu lassen, machte sie stets andere gestoßen se Ausflüchte. Jetzt weiß ich allerdings, was der Grund war. Damals chehen sei konnte ich's mir nicht erklären. Ihr Verhalten ärgerte mich, denn ich ir untreu gewollte heiraten, sobald ich aus dem Hospital entlassen wäre. Monat llen; so gro. um Monat verging-. Schließlich sagte sie, bevor der Mord an dem dem andere Amerikaner nicht geklärt sei, wollte sie keine Hochzeit machen. Außer­einem Rätse dem sollte ich erst für eine Existenz als Maschinentechniker sorgen." Professor Weber fragte: ,, Warum haben Sie das nie erzählt?"

ch, was sic

Vieles ist mir erst heute klar geworden und darüber hinaus wollte

-

die Geliebt ich einfach das, was ich ahnte, nicht wahr haben. Es sträubte sich etwas

meutigen Ver

ind zur Wel

boren wurd

ief Katharina Gesetz es ih en. Hingeger

ling geboren

eben. linik zu Ma

Die Todes

in mir, sie aufzugeben..."

,, Was wollten Sie nicht wahr haben?" ,, Daß Katharina einen anderen liebte."

,, Glauben Sie immer noch", fragte ihn der Vorsitzende ,,, daß Sie den amerikanischen Soldaten erdolcht haben?"

,, Mit meinem Messer geschah doch die Tat... Ich war wahrscheinlich betrunken... In nüchternem Zustand hätte ich's nie getan... Nie!" Professor Weber unterbrach hier, die Gepflogenheiten einer Gerichts­verhandlung beachtend:

,, Ich bitte um nochmalige Vernehmung der Braut." ... Der Militärgerichtsvorsitzende willigte ein.

,, Ich komme nunmehr zu einer Frage, zu deren Beantwortung die rach der A Zeugin weder Überlegung noch Zeit benötigt", bemerkte der Rechts­

er amerikar Hospital. No

De ich Schl

gelehrte und fuhr fort:

,, Katharina Kohl, wünschen Sie den Angeklagten, Heinrich Gercke, aus dem Wege?"

103