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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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wahrung ließ. Wenn ich sie anzog, wechselte ich die Kleider auf dem gemacht. Im

Gute.

auf der List

Katharina

Daß ich der Partei beigetreten war, konnte ich natürlich meinen An- ich, daß P gehörigen nicht lange verheimlichen. Es kam zu Auseinandersetzungen Die Herbeig mit meinen Eltern. Ich verließ das Haus und mietete mich bei fremden und absolute Menschen ein. Meine Beziehungen zu Katharina gestalteten sich immer inniger, die zu meinen Leuten immer schlechter. Ein Pfarrer, der zwi- fen. Meine schen meiner Familie und mir vermitteln wollte, kam, von Katharinas mich um ne Vetter unter irgendeinem Vorwand angezeigt, in ein Konzentrations Du ein Chr lager, in dem er viel auszustehen hatte.

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meine Will

Seit diese

Im Jahre 1943 wurde ich wie ich schon vorhin sagte eingezogen. weinte mit Anfangs schrieb mir Katharina jede Woche zweimal. Sie sandte mir auch Pakete. Gegen Ende 1943 wurde beides viel spärlicher; dann blie- wiederholte ben sie ganz aus. Meine Vermutung, daß ihr etwas zugestoßen sei, Ausflüchte. quälte mich ohne Unterlaẞ. Alles Schreckliche, das geschehen sein konnte ich" konnte, stellte ich mir vor. Der Gedanke, daß Katharina mir untreu ge­worden sein sollte, wäre mir nicht im entferntesten eingefallen; so groß war mein Vertrauen zu ihr. Obwohl ich einen Brief nach dem anderen schrieb, erhielt ich keine Antwort von ihr. Ich stand vor einem Rätsel - oft der Verzweiflung nahe.

Als ich verwundet in X- Burg eingeliefert war, erfuhr ich, was sich abgespielt hatte. Während ich in Afrika kämpfte-, war sie die Geliebte des SS - Truppführers Waldeck geworden... Da ich in der heutigen Ver­handlung durch ihre eigenen Aussagen hörte, daß sie ein Kind zur Welt brachte, wäre es für mich wichtig festzustellen, wann es geboren wurde und wie der Vater heißt."

Der Vorsitzende gab diesem Antrag bedingt statt und rief Katharina Kohl auf, nochmals vorzutreten. Er erklärte ihr, daß das Gesetz es ihr freistelle, die Namensnennung des Zeugers zu unterlassen. Hingegen forderte er sie auf auszusagen, welchen Datums ihr Säugling geboren sei und starb.

Katharina unterließ, den Namen des Kindesvaters anzugeben. ,, Mein Sohn wurde am 2. November 1944 in der Frauenklinik zu Mar­burg geboren und starb dort am selben Tage", sagte sie. Die Todes­ursache sei ihr unbekannt geblieben.

Nachdem die Zeugin wieder Platz genommen hatte, sprach der An­geklagte weiter:

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,, Eines Tages das war schon nach dem Einmarsch der amerikani­schen Armee besuchte sie mich ganz unerwartet im Hospital. Noch deutlich habe ich ihre Worte im Ohr: Mit Waldeck habe ich Schluß

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