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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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,, Bestimmt, Herr Professor. Sie ist um unseren Sohn doch sehr be­sorgt. Ach, wie oft kommt sie, um sich nach ihm zu erkundigen. Katha­rina würde für Heinrich alles tun."

..Bitte lassen Sie Fräulein Kohl kommen."

,, Ich hole sie gleich selber", sagte Georg Gercke und machte sich auf den Weg.

Eine Stunde war bereits vergangen

weder Herr Gercke noch Katharina Kohl kamen. Frau Gercke, die vermutete, der Professor könnte deswegen ungeduldig werden, erklärte ihm:

,, Die Bauern sind tagsüber viel auf dem Felde. Kohls Äcker liegen weit vom Ort entfernt. Vielleicht dauert es deswegen so lange... Endlich kam Herr Gercke zurück- jedoch ohne Katharina Kohl. ,, War sie nicht zu Hause?" fragte Frau Gercke.

,, Oh doch... Aber als ich sie bat, mit mir zu kommen, um mit dem Herrn Professor zu sprechen, geriet sie außer Rand und Band und wehrte entschieden ab., Das könnte Heinrich nichts nützen', wieder­holte sie immer wieder. Katharina benahm sich so sonderbar... Ich habe sie noch niemals in einer solchen Verfassung gesehen. Sie zitterte am ganzen Körper und war nicht zu beruhigen."

,, Das arme Mädchen", sagte Professor Weber nachdenklich.

,, Man sollte es kaum für möglich halten", beteuerte Vater Gercke, ,, sie stellt sonst immer ihren Mann und arbeitet hart und unermüdlich wie keine andere..."

Professor Weber überlegte nicht lange und sagte: Ich werde sie aufsuchen. Begleiten Sie mich bitte, Herr Gercke."

Ein unruhiges Flackern war in Katharinas Blick. Viel Mühe hatte sie, sich zu beherrschen; das sah man ihr an. Sie bat Professor Weber, ein anderes Mal mit ihm sprechen zu dürfen, da sie im Augenblick so auf­geregt sei, daß sie keinen ruhigen Gedanken fassen könne.

,, Keine Angst, Fräulein Kohl; ich werde nur ganz einfache Fragen an Sie richten. Sie brauchen keinesfalls viel nachzudenken, es handelt sich um solche Punkte, die Ihnen bekannt sind...

Sahen Sie, wie der amerikanische Flieger erdolcht wurde? Standen Sie nahe dabei?"

,, Das Messer, das in dem Körper des amerikanischen Fliegers steckte, bemerkte ich vorher an Heinrichs Koppel."

,, Glauben Sie nicht, daß ein anderer zugestoßen haben könnte?" ,, Ausgeschlossen, Herr Professor... Es war Heinrichs Messer, mit dem die Tat geschah..."

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