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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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Genüge getan. Merken Sie, Herr Professor, was mir als Ziel vor­schwebt?"

,, Das ist eine ausgezeichnete Idee. Ich weiß zwar nicht, ob ich, so­lange meine Pensionsfrage noch unerledigt ist, einen solchen Posten annehmen darf. Aber das kommt erst in zweiter Linie."

,, Das müßte man feststellen. Nicht wahr?"

,, Was mir jetzt zu tun übrig bleibt, wäre, als Professor der Rechte zu einem Anwalt zu gehen und ihn zu bitten, mir eine Anstellung zu geben und so weiter...", sagte kopfschüttelnd Professor Weber.

,, Wenn Sie einem Menschen helfen wollen, so bin ich überzeugt, daß Ihnen das nicht schwer fällt, Herr Professor."

,, Das stimmt, Herr Hauptmann."

,, Könnten Sie sich morgen wieder hierherbemühen? Wenn ich vor­schlagen darf, um dieselbe Zeit."

Der Rechtsgelehrte willigte ein und verabschiedete sich.

,, Wohin gehen Sie jetzt, Herr Professor? Ich bin auch im Begriffe fortzugehen, um einige Einkäufe zu machen. Vielleicht haben wir den­selben Weg."

,, Ich möchte den Rechtsanwalt und Notar Dr. Rumpf, Bahnhofstraße Nr. 37, aufsuchen..."

,, Darf ich Sie rasch mit meinem Wagen hinbringen?"

,, Danke. Ich gehe lieber zu Fuß; dabei will ich mir alles noch durch den Kopf gehen lassen."

Professor Weber mußte zugeben: Hauptmann Norgam war aus­gezeichnet informiert und hatte ihn gut beraten. Daher schloß er mit Dr. Rumpf ein Abkommen.

Am nächsten Tage, zur vereinbarten Stunde, erschien er mit den erforderlichen Dokumenten ausgerüstet, wieder im Hauptquartier. ,, Nun ist alles in Ordnung", sagte der Hauptmann, nachdem er die Unterlagen geprüft hatte. Ich lasse Ihnen die Besuchserlaubnis sofort ausstellen."

Professor Weber nahm den Besuchsschein mit sichtlicher Zufrieden­heit und bedankte sich.

,, Morgen fahre ich schon nach X- Burg- darf ich Ihnen darüber berichten, Herr Hauptmann?"

,, Weil Sie den Fall verfechten, will ich ihn weiter verfolgen. Im all­gemeinen habe ich nicht das geringste Interesse an SS - Leuten, Herr Professor."

in dessen

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