Schluchzend: ,,... aber, wenn dann ein Tag kommt, an dem der Ehemann, der einen vorher nur verwöhnt hat, ein Stück Herz als Zoll erhebt... Ich will doch nur Dein Glück, Du... Du..."
,, Na, sag's nur, Frau!"
,, Du... Dummkopf!"
-
,, Danke! Also, jetzt sind wir quitt, nicht wahr? Soll ich nun meine Pensionierung einreichen, oder was soll ich tun?"
Frau Weber sagte ihm leise ins Ohr: ,, Lieber Karl, was immer Du tust ich halte zu Dir."
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Niemals vorher hatten die Eheleute Weber eine solche Auseinandersetzung; aber auch nie solch inneren Frieden wie durch die darauf folgende Versöhnung.
Frau Weber wurde ihres Mannes Sekretärin. Sie lernte stenographieren und maschineschreiben, etwas, das sie als Gehilfin eines Mannes der Politik unbedingt brauchte.
Professor Weber schrieb das Gesuch zwecks Pensionierung. Frau Weber war in die Stadt gegangen, um das Nötige wegen ihrer Stenographie- und Schreibmaschinenkurse zu veranlassen. Stenographieren hatte sie vor Jahren einmal gelernt und später verwendet. Sie schrieb bei Vorträgen oft mit, um ihm nachher alles besser erzählen zu können -wenn es vorkam, daß sie nicht gemeinsam zu einer Veranstaltung gehen konnten. Vor dem Stenographieren hatte sie also keine Angst; das Maschineschreiben hingegen war ganz neu für sie.
Als Erna Weber heim kam, fragte sie ihren Mann, was er in der Sache Heinrichs bei der Behörde erreicht habe und wieso die Frage der Pensicnierung plötzlich so dringlich geworden sei.
,, Mundtot wurde ich gemacht... Und nur Ärger war mir beschert. Das mag vielleicht dazu beigetragen haben, daß ich spornstreichs zum Dekan ging..."
Erst jetzt erzählte er seiner Frau von seinen Erlebnissen im amerikanischen Hauptquartier...
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, Was hast Du nun vor, Karl?"
,, Ich bin mir selbst noch nicht recht im klaren, aber geschehen muß etwas. Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, daß der beurlaubte Offizier, der Heinrichs Fall bearbeitet, kein anderer ist als Hauptmann Norgam."
,, Da kannst Du recht haben."
*
*
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