Druckschrift 
Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
Seite
70
Einzelbild herunterladen

,, Ich weiß, daß es Millionen und aber Millionen guter deutscher Bür­ger gibt. Aber hie und da kommt man in eine Lage, in der man keinen Unterschied zwischen Deutschen und Nazis machen soll."

,, Dann gehe ich unverrichteter Sache. Und im Falle Gercke werde

Bei w

In Ka ..Herr

..Keine

ich warten, bis der in Frage kommende Offizier aus seinem Urlaub tur- und

zurück ist....."

,, Das wäre am besten, Herr Professor."

Herr malitäter

,, Das A

von zwe

Auf der Straße angelangt, sagte Professor Weber immer wieder vor sich hin,.... keinen Unterschied zwischen Deutschen und Na­zis ....." So laut sagte er das, daß die Leute stehen blieben und ver­wundert die Köpfe schüttelten. Er ging zur Universität und ließ sich bei dem Dekan Urhan melden.

,, Es freut mich, daß Sie wieder wohlauf sind, Herr Professor. Ich hoffe, Sie fühlen sich völlig hergestellt. Morgen halten Sie ja wieder Ihre erste Vorlesung..."

,, Herr Dekan-- ich komme heute,.... um meinen Abschied ein­zureichen....."

-

,, Sie.... Herr Professor... einer der besten Kenner des in- und aus­ländischen Rechts? Sie wollen uns verlassen! Nein, das kann ich mir kaum vorstellen.... Damit bin ich gar nicht einverstanden. Schla­gen Sie sich diese Idee aus dem Kopf! Sie versicherten mir gestern ( als wir telephonisch miteinander sprachen), wieder wohlauf zu sein.... Und wenn es nicht aus Gesundheitsgründen geschehen muß, dann kommt das keineswegs in Frage, Herr Professor Weber."

,, Herr Dekan, Sie erwähnten gerade, ich sei ein guter Kenner des Gesetzes....

,, Gewiß ist das meine Überzeugung, Herr Professor."

,, Somit berufe ich mich auf Paragraph 79 E des Besoldungsgesetzes, der mir das Recht gibt, um meine Pensionierung nachzusuchen." ,, Sind Sie fünfundsechzig Jahre alt?"

,, Jawohl, ich bin alt genug, um Pensionierung zu beanspruchen. Im Gesetz heißt es, wer im fünfundsechzigsten Lebensjahre steht, der kann ohne Angabe von Gründen seine Pensionierung beantragen."

,, Das ist richtig, aber das Gesetz besagt nicht, daß man dies tun muß." ,, Ja", sagte Professor Weber ,,, das stimmt, aber ich muß es tun." ,, Dann bleibt mir nichts anderes übrig, als Ihren Antrag zur Kenntnis zu nehmen. Sie wissen ja, daß eine derartige Angelegenheit schriftlich eingereicht werden muß... Die Entscheidung liegt bei der Regierung."

70

alles erle zu erreic

hilft ein

Das i

hätten S halten. S

es ist mi

die mich

Als Pr Urban d

mal rech

gerne m

Das

..Mit

fehlen m

,, Ich E

werden

Die b

ging na

Rosen E

Blumen

So w

araerika Suchen.

uicht s

schwer Rosen.

eine se

Sie

Er

Ein