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Ein Jude spricht für Deutschland / Schelomo Bar Eljokum
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,, Und was werden wir mit all der Zeit anfangen, mein Sohn?"

,, Ich will mir einen Plan zurechtlegen und Euch meine Vorschläge unterbreiten."

Am nächsten Morgen kam Eric schon um zehn Uhr.

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,, Also laẞ' hören, was Du mit uns vorhast", fragte ihn sein Vater Ich ge

voller Neugierde.

,, Paßt auf! Wir fahren heute los und machen eine Reise von zehn Tagen durch die amerikanische Zone in Deutschland , vielleicht auch durch die englische. In die französische und gar erst in die russi­sche darf ich nicht, ohne vorher eine besondere Erlaubnis erhalten zu haben. Wenn überhaupt, dauert es Monate, bis man sie erwirkt."

Als Eric seinen Plan in allen Einzelheiten mitgeteilt hatte, schlug seine Mutter Frau Weber vor, sie und ihr Gatte sollten doch mitkommen. Aus verschiedenen Gründen konnten Webers der Einladung nicht Folge leisten.

Am selben Nachmittag reisten Norgams ab. Abends riefen sie an. Ganz begeistert berichteten sie von der schönen Fahrt und bedauerten nur, daß Webers nicht mitgekommen waren. Diese mußten hoch und heilig versprechen, bei Norgams nächster Autofahrt mitzufahren.

An diesem Abend gingen Herr und Frau Weber schon ,, mit den Hüh­nern" schlafen. Sie waren das lange Aufbleiben nicht gewohnt. Frau Weber schlief bald ein; er lag noch lange wach. Es ging ihm allerhand durch den Kopf.

Am anderen Morgen erkundigte sich Professor Weber telephonisch im Hauptquartier in der Wetterstraße, ob er im Falle Heinrich Gercke bald mit der Besuchsgenehmigung rechnen könne. Der diensthabende amerikanische Offizier, Captain Yerry, konnte ihm keine Auskunft geben, weil die Sache von einem Offizier bearbeitet wurde, der sich zur Zeit auf Urlaub befand. Professor Weber fragte:, Ist das vielleicht Hauptmann Norgam, von dem Sie sprechen?"

,, Bedauere, ich kann weiter keine Auskunft geben, da dies gegen unsere Bestimmungen verstößt. Wenn Sie etwas Näheres erfahren wol­len, müssen Sie sich persönlich hierherbemühen.... In Ihrem Falle ist das zur Zeit aber zwecklos, da, wie ich erwähnte, der mit dem Fall be­traute Offizier Ferien hat."

,, Darf ich fragen, wann er zurückkommt?"

,, In ungefähr zwei Wochen."

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