,, Bomben lassen sich wahrscheinlich nicht so genau dirigieren", meinte Esther. ,, Wie denken Sie darüber, Frau Weber?"
Erna W
stellen. E
Die Angeredete, die keine passende Antwort zu geben wußte, blickte Frau. Ich
sichtlich verlegen zur Seite.
Der Professor löste die Spannung, indem er sagte:
Frau We
„ Sie sin
,, Das hier ist nicht das Werk der Bomben. Es ist die Tat der Nazis, noch lern
die im Jahre 1938 Deutschlands Synagogen in Schutt und Asche legten." ,, Warum?" fragte Esther.
,, Diese Frage kann ich nicht beantworten."
,, Wieso ist das Gebäude nie mehr aufgebaut worden? Wenigstens für Wohnzwecke...?" wollte Edgar wissen.
,, Lieber Edgar, da fragst Du ja dasselbe., Wieso, wieso?'- Denkst Du, die Nazis haben mich gefragt? Vielleicht geschah es, um der Nachwelt zu zeigen, wie ernst es dem Sprcẞ aus dem Hause Schickelgruber war, die Judenfrage zu erledigen."
Das Schicksal der Juden... Jeder hing seinen eigenen Gedanken nach. Schweigend verließen sie die Stätte der, Kulturarbeit der Hitlerbarbaren. Sie gelangten zur Universität, die keinerlei Zerstörungen aufwies..... Die Fenster standen weit offen, und Studentengesang konnte man deutlich hören.....
,, Wie lustig die Burschen sind, wie froh sie singen!" bemerkte Esther, wie wenn sie selbst die Schwere der soeben erlebten Eindrücke abschütteln wollte.
,, Man muß solchen Gesang oft als eine Art Selbstbenebelung auslegen. Diese Stimmung ist keinesfalls immer echt; im Grunde sind die jungen Leute heutzutage gar nicht froh, Frau Norgam", meinte Professor Weber.
,, Wollen Sie damit sagen, daß sie sich und den anderen nur etwas vorspiegeln?"
..Ja und nein."
,, Wieso?"
,, Das werde ich Ihnen zu erklären versuchen, Frau Norgam....." ,, Ach, Karl", unterbrach hier Frau Weber ,,, wir sind schon viel zu spät dran! Herr Norgam sagte doch, daß er gewohnt sei, nach dem Mittagessen eine Viertelstunde zu ruhen....“
,, Dann sprechen wir ein anderes Mal davon, Frau Norgam."
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