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Gestapo-Häftling 52478 aus dem KZ Oranienburg-Sachsenhausen / Bert Utsch ; Vorwort von Bert Irving ; Zeichnung des Buchtitels und der Bildeinlage von Max Pöppel
Entstehung
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ren mit Partei und Staat hinausgelaufen, und eine Rehabilitie­rung in diesem Staate stand außer jeder Diskussion. Ich igno­rierte dieses Thema:

,, Nein! Nein! Ich werde keinerlei Ansprüche stellen, auch meine Frau nicht." Ich spürte, er wollte an meinem Wort ,, Ansprüche stellen" etwas aussetzen. Aber er gab sich zufrie­den. Ich stellte ein entsprechendes Schreiben zur Verfügung. ,, So, und damit wir ganz sicher gehen: Es sind vielleicht noch irgendwelche Förmlichkeiten zu regeln. Melden Sie sich mor­gen um die gleiche Zeit wieder hier bei mir. Und dies so lange, bis alles erledigt ist, jeden Tag. Im übrigen können Sie sich in Krakau ganz frei bewegen. Das macht Ihnen doch nichts aus?" ,, Schon gut", sagte ich... und überlegte, ob ich etwas entgegnen sollte, wußte aber und war mir klar dar­über: Noch würde er der Stärkere sein, wenn, wie er sagte, noch Förmlichkeiten zu erledigen seien. ,, Also, Sie können gehen." ,, Danke schön, Herr Transfeld."

Ich bemerkte, wie einer, von dem ich es nicht erwartet hatte, leichenblaẞ wurde. Und im Bruchteil einer Sekunde stand der schnelle, wendige Mann auf und drehte sich um sich selbst. Er kam auf mich zu und ich hielt ihm, mehr aus Unge­schick, als Willens dazu, meine Hand hin und er gab mir die seine. Wie einen elektrischen Schlag fühlte ich diesen Hände­druck, als könne er einen unbeschreiblichen Haß, aber noch mehr Furcht, Angst um sich selber, ausdrücken. Seine letzte Frage war:, Wieso kennen Sie meinen Namen?" ,, Den wußte jeder auf dem Monte Lupich." ,, So, so", und die Tür fiel ins Schloß. Ich verließ das Gebäude.

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Wie verabredet fand ich meine Frau an dem nächsten Häu­serblock. Wir kamen uns vor wie Mitglieder einer Bande, die etwas ausgeheckt haben. ,, Wie war es?", war ihre erste Frage. ., Gut so, muß morgen noch einmal anrufen. Und dann noch­mal und so weiter."

..Die sind wohl verrückt da oben, da steckt etwas da­hinter!"

Wir trafen die Stuttgarterin und schlenderten durch Kra­kau . ,, Ja, scheint mir auch so", sagte die Schwäbin. ,, Die wol­

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