mit heiteren Gedanken. Ich will träumen von einem langen Frühlingstag, von einem zartblauen Himmel, wenn Weiden und Kätzchen blühen. Ich will träumen von dem Tage, an dem ich ohne Angst sein werde, wie damals als Kind
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der Sternenwagen?
Kommt er nicht wieder Ja, er löst sich vom Himmel und nähert sich mir in gleitender Fahrt- ich steige ein ich fahre wir sind hoch über den Wolken. In der Ferne schimmern die Dächer einer Stadt. Ist es Gold oder ist es die Sonne, die das funkelnde Feuer entfacht?
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Klingt nicht eine Melodie auf? Eine Geige. Der Sternenwagen hält. Meine Hand wird ergriffen ich werde geführt- ich schwebe, getragen von einer unirdisch heiteren Melodie, nun aber klingt sie auf in Moll sie ist es! Ein Adagio von Mozart .
Doch die Glut der Dächer erlischt, denn ein drohender Schatten überdeckt die Sonne. Ich bin an einem See, und der Schatten, der sich düster am Abhang erhebt, ist das Zuchthaus!
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Ich öffne wieder die Augen. Es war nur ein Traum. Unbeweglich steht der Sternenwagen am Himmel, und auf der mit grauen Rosen bedruckten Wand hängt der Kupferstich, der mich quält. Auch des Nachts glaube ich deutlich im Hintergrund des Bildes den Galgen zu erkennen, an dem der letzte Mensch hängt das letzte Wesen, denn immer mehr entmenscht sich der Mensch. Unter dem Galgen schwingt Lucifer triumphierend eine Papyrusrolle und beginnt, sie in tausend Stücke zu reißen. Sein Sieg über alles, was menschlicher Geist erdacht und ersonnen hat, findet nun seine Krönung. Am Himmel erscheinen Castor und Pollux- Symbol der Freundschaft, Verklärung alles Edlen im Menschen: Glaube, Liebe und Hoffnung. Tief unter ihnen öffnet sich in klaffendem Spalt die Hölle, bereit, sie zu verschlingen. Der Kupferstich heißt: ,, Finis terrae".
- seine Bilder
Unruhig rücke ich Kissen und Matratze zurecht. Am Morgen habe ich zu schwer getragen. Und dann kam die Last eines langen Tages treten aus dem Dunkel der Nacht an mein Bett
Sehr früh am Morgen' schon sind wir in der Gaststube gewesen. Noch ist niemand auf. Wir warten; nichts rührt sich. In der Gaststube liegen der Bierdunst und der Rauch schlechter Zigaretten vom Abend vorher. Wir sitzen am Fenster. Ich ziehe die Verdunkelungsgardine zurück.
Die Häuser gegenüber hocken sich ineinander wie schlafende Hühner. Ein leerer Leiterwagen fährt vorbei. Der Mann darauf treibt das Pferd an. Hinter dem schweren Vorhang, der die Gaststube von Flur und Küche trennt, ist ein leiser Wortwechsel. Das zischend hervorgestoßene Hin und Her ist nicht deutlich vernehmbar. Endlich kommt der Wirt zum Vorschein. ,, Verzeihen die Herrschaften! Mein Personal ist unzuverlässig. Ich muß erst den Herd anmachen. Es dauert noch etwas mit dem Kaffee."
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,, Wir können nicht darauf warten. Bringen Sie uns einige Scheiben Brot."
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