Aus einem unklaren Gemisch von Gutmütigkeit und Schadenfreude gibt er zur Antwort: ,, Nach Norwegen ."
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Es rast durch die Zellen: ,, Nach Norwegen . Wir sind frei!" Auf der Pritsche sitzt Tarald und stammelt in wirrer Freude: ,, Ich habe --!" es gewußt. Die Mauern bersten auseinander. Mutter, ich komme Sie drängen sich auf den Gang. Die Katastrophe, die draußen Tod und Verwirrung gebracht hat, gibt ihnen drinnen das Leben zurück.
Wohl erheben sich Stimmen, die zweifeln. Doch wer achtet ihrer? Sie atmen auf, sie recken sich. Wärme, Leben, erstes Ahnen der Freiheit überflutet sie.
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Die grobe Faust des Grünen versetzt Björn einen ermunternden Rippenstoß, denn ungläubig sieht ihn der Junge an. Aber der Grüne sagt: ,, Ja, ja es geht nach Haus. Du bist frei!" Fast glaubt er es jetzt schon selber. Da lächelt nach langen, einsamen Monaten der schweigende Mund zum erstenmal. Als Björn die Kameraden wiedersieht, sagt er langsam: ,, Mama weiß, daß ich komme. Ich habe ihr geschrieben, daß dies Jahr die Freiheit bringt."
Erst nachmittags ist es so weit.
Kommandorufe auf fünf Stationen: ,, Norweger antreten!"
Es trappelt über Gänge und Brücken, es klappert über die Treppen. Sie gehen einzeln hintereinander und rücken unten im Stern vor der Zentrale zu vieren auf. Jeden Tag, jeden einzigen Tag ist es so gewesen, zur Freistunde oder wenn sie zur Arbeit ausrückten.
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so lebendig.
Doch heute ist alles neu Björn beobachtet den kleinen, untersetzten Grünen in der Zentrale. Er hat Säbelbeine. Björn kennt ihn, denn der säbelbeinige Grüne hat ihm einmal den Kopf gegen die Wand gestoßen. Jetzt läuft er aufgeregt hin und her im Glashäuschen der Zentrale und gleicht einem flatternden Vogel. Lebenslänglich gefangen, denkt Björn. Ich aber bin heute frei!
Die Stechpalme vor der Tür der Zentrale welkt siech dahin. Auf den staubigen, grünen Blättern sind braune Flecken, denn die Palme steht in einem Totenhaus! Sigurd schaut zur Tür. Gleich wird sie sich öffnen.
Sie zählen zu vieren ab. Sie zählen und lächeln und denken: zum letztenmal.
Noch sind sie in Uniform, doch der Beamte sagt kurz: ,, Effekten werden nachgeschickt.
Sie sehen sich um und entdecken, daß einige Norweger fehlen. Sie flüstern, sie fragen einander, sie geben es weiter. Da sie berauscht sind von der nahenden Freiheit, finden sie auch die Erklärung:„ ,, Es sind nicht genug Lastwagen da, um uns alle auf einmal zu befördern."
Dann endlich fährt der lange Schlüssel ins Schloß. Über die bleichen Gesichter geht ein Lächeln. Das Kommando ertönt: ,, Los! Ab!"
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