serne verlegt. Dort erhielten sie nicht nur entsprechende Behandlung für ihre Krankheit bzw. für ihre Wunden, sondern sie erhielten nun auch besondere Kost zugeteilt.
Kurz nach dem Einmarsch der Befreier sank die tägliche Todesziffer wesentlich herab, einmal dadurch bedingt, daß nunmehr genügend Lebensmittel vorhanden waren, andererseits starben auch sehr viele ehemalige Häftlinge noch an dem weitverbreiteten Durchfall. Dieser Durchfall war die Folge der zugeteilten Lebensmittel. Die ehemaligen Häftlinge konnten sich einfach nicht beherrschen, sie aßen und aßen und vergaßen dabei ganz, daß sich ihr Körper erst langsam wieder an die größere Zufuhr von Lebensmitteln gewöhnen müsse.
Mit der Zeit verschwanden auch all die anderen Unschönheiten des Lagers und ein einigermaßen normales Leben setzte ein.
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SS.- Siedlung ,, Klein- Obringen"
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Vier Kilometer von der Hölle Buchenwald" entfernt, standen auf einer kleinen Anhöhe eine Anzahl Siedlungshäuser. Aeußerlich sahen sie genau wie die Häuschen einer Arbeitersiedlung aus.--- Schmuck und sauber.- Doch, wenn man sich diese Häuser genauer betrachtete, so erkannte man doch einen gewaltigen Unterschied zu allen anderen Siedlungsbauten. Noch mehr aber fiel der Unterschied ins Auge, wenn man das Innere der Häuser betraf.- Es waren die Häuser der SS. - Banditen.
Hier hatten sie in Pracht und Wohlstand acht Jahre lang mit ihren Familien gehaust. Hier hatten sie ein Leben in Saus und Braus gelebt.--- Viele von ihnen hatten nie zuvor daran gedacht, einmal in einem solchen Häuschen leben zu können. Hier hatten sie geschwelgt, Orgien gefeiert, Schnaps, Wein und Sekt getrunken,--- Würste, Schinken und Fleisch in Hülle und Fülle gegessen. Gegessen?--- Gefressen!
Und nur vier Kilometer entfernt hatte das größte Elend geherrscht, waren täglich Menschen an Hunger und Entkräftung gestorben, waren täglich viele Menschen erhängt, erwürgt, erschossen und ermordet worden.
Eine gute Nachbarschaft.
Ein herrlicher ,, sozialer Ausgleich" des Tausendjährigen Reiches. Hier praten die Menschen, dort verhungerten sie, hier lebten sie und hatten von allem in Ueberfluß, dort„ mußten" sie sterben.
Mit dem Blute der armen Häftlinge wurden diese Häuser erbaut. Die Frauen der SS. - Mörder konnten die Zeit nicht erwarten, die Häuser beziehen zu können. Mit Steinen hatten die SS. - Frauen die Häftlinge zur Eile angetrieben, damit sie nur schnell ihr Herrenleben" beginnen konnten. In diesen Häusern wohnten die SS. - Führer einträchtig" beieinander und suchten hier nach der anstrengenden Tagesarbeit" Erholung und ihr Glück. Ob sie,- die Mörder, hier beides fanden?
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Schon wenige Stunden nach unserer Befreiung waren diese" Villen" in unserer Hand. Wir fanden nur Frauen und Kinder vor. Die Frauen, die uns bis in die letzte Zeit hinein gequält hatten, sie waren in unserer Hand. Wir wollten ihnen nichts tun, uns war gar nicht der Sinn darnach, wir wollten ihre Männer haben.
Jetzt aber baten und winselten die Frauen, schrieen und weinten, rutschten sie auf den Knieen vor uns her, barmten und flehten sie, wir sollten
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