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gen und Tritten aus dem alten Revier hinaus,-- über$ieine und Kohlen, über Schienen und Hölzer hinweg, kriechend durch die 80 Zentimeter hohen Gänge. Die arme Jugend, die diesem„Vieh” überantworiet war.
Vom knieenden Kohlenabbau hatten wir genug erfahren. Nun sollten wir auch die andere Seite des Abbaus kennen lernen. Wir waren im neuen Revier angelangt. Der Stollen war 1.80 Meter hoch und 350 Meter lang.
Zuerst mußten wir uns Schaufeln besorgen, wir mußten die Verstecke der Zivilisten suchen. Wurden wir dabei ertappt, dann wurden wir des Dieb- stahls bezichtigt und....
Scheinwerfer flammten auf. Die Steiger des neuen Reviers„stürzten”" uns zur Begrüßung entgegen und teilten Schläge und Fußtritte aus. Doch, das war nichts neues. Das war ja immer so.
Wir befanden uns jetzt im größten Revier der Grube,-- im Revier 2. In den Stollen konnten wir aufrecht stehen. Aber uns bot sich eine andere Ueberraschung.-- Im Stollen stand Wasser. Die Wände glitzerten silbern.
Hier wurde im„Akkord” gearbeitet. Schaufel um Schaufel Kohle wurde aus der Wand geholt. Schweißbedeckt und total schwarz standen wir im Wasser. Immer ein Zivilist und ein Häftling. Je zwei solcher Arbeiter hatten eineinhalb Meter Kohle abzubauen, das waren täglich sechs Tonnen-- 120 Zentner. Aber die Kohle war nicht nur abzubauen, sie mußte auch„ge- fördert" werden. Außerdem muhte jede Stelle nach ihrem Abbau„ver- baut” werden, damit die Erde nicht nachrutschte, nicht nachgab.
Es war allein schon eine Heidenarbeit, die Kohle auf das laufende Band zu werfen. Die Arme wurden müde. Das Kreuz schmerzte entsetzlich. Der polnische Zivilarbeiter, ein stark gebauter Mann, arbeitete ununterbrochen. Er sprach kein Wort.-- Akkordarbeit-- Mordarbeit, Ab und zu spie er den Saft seines Kautabaks aus.-- Nichts weiter.
Hielt das Laufband einen Augenblick an, dann brüllte er polnisch und zeigte auf die neben dem Laufband liegenden Hölzer, die„Stempel" genannt wurden. Keine Minute durfte pausiert werden. Arbeiten,-- immer arbeiten. Die Stempel mußten gesägt werden. Und in dieser Zeit verbaute der Pole die Decken, um jeden Einsturz unmöglich zu machen.
Schwieg der Bandmotor, dann dröhnten umso furchibarer die Schramm- maschinen und die Bohrmaschinen. Die Schrammaschine teilte die Kohle in zwei Hälften, die untere Hälfte hieß„die Bank”, und die obere Hälfte wurde„Oberteil” genannt. War diese Teilung durchgeführt, dann setzte die Bohrmaschine ein. Mit ihr wurden die Löcher für die Munition zur Spren- gung der Kohle gebohrt. Und dann begann der Schiekmeister, der stets eine Benzinlampe trug, die Sprengkapseln in die Löcher zu stopfen, zog sich einige Meter zurück und brachte die Ladung mit einer Sprengmaschine zur Explosion. Mit fürchterlichem Krach fiel die Kohle auseinander und füllte den Stollen bis zur Decke aus.
Erneut hie es schaufeln,-- schaufeln,-- schaufeln.
War die Kohle schlecht geschossen, nicht ganz auseinander gefallen, dann mußte die Sprengung wiederholt werden.
Die Zeit verging wie im Fluge. Aber es war ein ständiger Kampf,-- ein ständiger Kampf um die Kohle. Ebenso anstrengend wie das Zerhacken und das Schaufeln der Kohle auf das Laufband, war auch die Entfernung der aus den Wänden herausstehenden Kohlenstücke,
Nach schwerster Arbeit ging immer auch diese Schicht einmal zu Ende. In nasser Kleidung kamen wir aus der Grube heraus, und mit der gleichen, von der Nässe erstarrten Kleidung fuhren wir wieder ein.
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