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Kontrollen im Kartoffelkeller zu stark wurden, versuchte ich es einmal, mich beim Schneeschippkommando zu betätigen. Hier wurde man nach dem Schneeschippen in den hohen Schnee geworfen, bis man quietschenah war. Um den Posten des Abortreinigers stritten sich die Häftlinge sogar. Es war wahrlich keine schöne Arbeit. Aber wir standen dort nicht so sehr unter der Kontrolle der SS.- Bestien, denn für diese recht anrüchige Arbeit hatten die SS. - Helden wenig Sinn.
Während dieser Zeit hatte ich den Schneider des Lagers kennen gelernt. Ich wurde zu ihm zur Arbeit kommandiert. Dort mußte ich mich unter den Tisch neben den Ofen setzen und arbeiten. Hierbei schlief ich oft vor Müdigkeit ein. Ich gab dem Schneider meine Zigaretten und durch diese Sonderzuteilung, die er durch mich erhielt, war es mir zwei Monate lang möglich, die ärgste Kälte des Winters zu überstehen.
Als der Schneider einen Wink bekam, daß man meine Arbeit bei ihm nicht gut heiße, mußte ich verschwinden. Was sollte ich nun beginnen? Nachdem ich bereits alle Arbeitsdienstleistungen verrichtet hatte. Zunächst mußte ich einige Tage die Straße reinigen. Dann wurde ich durch einen Bekannten zum Stubendienst herangezogen. Warm war es in dieser Stube nicht, aber ich war wenigstens in einem überdachten Block. Aber auch hier fanden ganz unverhoffte Kontrollen durch die SS.- Bestien statt. Mit weißen Handschuhen und pickfein angezogen kamen die„ Herren", bewappnet mit der Reitpeitsche, ganz plötzlich herein. Fanden sie auch nur das kleinste Stäubchen, so jagte man uns zum Sport auf den Appellplatz.
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Trat einmal ein Blockführer herein, und man meldete aus alter Gewohnheit: Block X belegt mit 50 Mann", dann krachte es schon, denn auch diese wider Willen ausgesprochene Falschmeldung war ein Verstoß gegen die Lagerordnung. Niemals auch durfte man, 50 Mann" melden, sondern mußte stets Häftlinge" sagen.
Ich war nun alle Arbeiten durch und hatte erkannt, daß überall Schikanen und Quälereien an der Tagesordnung waren. Die Peitschen wurden überall geschwungen, und wir hatten wirklich keine ruhige Minute. Hatten wir eine Arbeit beendet, dann wurden wir wieder gezählt und mußten in Kniebeuge " ausruhen", bis wir zu einer anderen Arbeit herangeholt wurden.
Man jagte uns aus einem Block heraus und in den andern hinein. Wie ein Rudel Wölfe rannten die SS.- Bestien hinter uns her und nannten dieses Spiel Katz und Maus" spielen.
Und wieder einige Zeit später hatte ich den Capo von der Kleiderkammer kennen gelernt. Einige Kameraden hatten gut über mich gesprochen und so nahm mich dieser Capo für die Arbeit in der Kleiderkammer an. Dort war auch ein SS.- Kammerchef. Doch er war nicht oft zu sehen, denn die meiste Zeit verbrachte er mit Schwarzhandel". In der Kammer hatte ich täglich vier bis fünf Stunden Kleider zu sortieren, den Boden zu putzen und andere anfallende Arbeiten zu verrichten. Hierfür erhielt ich von dem Capo, der wiederum seine Beziehungen zur Küche ausnutzte, einen halben Liter Suppe und jeden zweiten Tag eine Ration Brot extra.
Die Arbeit in der Grube wurde immer schwerer. Durch die schlechte Ernährungslage wurden wir von Tag zu Tag schlapper. So kam auch ich endlich auf den Gedanken, etwas nebenbei zu„ organisieren". Wohl wußte ich, wie schwer dieses war, und ich wußte andererseits auch, daß ich Gefahr liefe, dabei der Sabotage verdächtig gesprochen zu werden und mein Leben zu verlieren. Aber dennoch, ich wagte es, ich mußte nebenbei etwas beschaffen, sonst wäre auch ich vor Schwäche zusammengebrochen. Wir gingen mit offenen Schuhen und ohne Strümpfe betraten wir die Kammer.
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