Zwei Schichten zu je 50 Mann waren vom Lager Jawischowitz abmarschiert. Unterwegs trennten sich diese Schichten, da wir nach der Kohlengrube von Brzeze bestimmt waren. Von weitem schon sahen wir zwei hohe Schornsteine, die hoch über die kleinen Häuser des Dorfes hinausragten. Daneben erblickten wir auch den Turm der Förderkörbe, dessen Räder sich langsam drehten. Als wir im Fabrikhof angekommen waren, erhielten wir nach unseren Nummern die Grubenlampen ausgehändigt. Diese Grubenlampen waren für uns als Häftlinge mit einem besonderen roten Streifen gekennzeichnet. Sie wogen vier Kilogramm, waren elektrisch geladen und sehr stabil. Wurde eine Lampe beschädigt, so wurde dem Häftling, dem diese Lampe übergeben war, Sabotage vorgeworfen, und er wurde deshalb bestraft.
Wir gingen einige Treppen zum Förderturm hinauf. Dort wartete schon eine größere Anzahl von Zivilisten auf die Einfahrt. Schmutzig und zerrissen standen die Zivilisten dort, auch ihnen hatte der Krieg alles geraubt. Sie trugen einen Lederhelm auf dem Kopf und waren mit Werkzeugen umhängt. Alte und junge Männer standen dort. Alle machten einen sehr abgearbeiteten Eindruck. Bevor uns die Förderkörbe aufnahmen, mußten wir noch einige Minuten warten. In diesen Minuten zeigten sich die saubergekleideten SS.- Bewachungsleute sehr unruhig, denn Schmutz und Staub konnten sie nicht vertragen.
Unterdessen aber rasselten die Förderkörbe voll mit Kohlen beladen hinauf. Die Kohlen wurden auf einer Halde ausgeschüttet und leer gingen die Förderkörbe wieder hinab. Einige alte Arbeiter allerdings, denen das Warten am Förderturm zu lange dauerte, hatten sich auf die leeren Förderwagen gesetzt und rasten so in die Tiefe hinab. Während all dieser Zeit blitzten Signale auf. So ging es Tag und Nacht. Am Eingang zur Grube mahnte uns ein großes Schild:„ Räder rollen für den Sieg".
Dann war auch unsere Zeit zur Einfahrt gekommen. Zwei rofe Lampen an der Signaltafel blitzten auf. Das Zeichen zur Einfahrt war gegeben. Je acht Häftlinge mußten immer einen Korb besteigen. In rasender Fahrt ging es bis zur Sole von 230 Meter hinab. Alles war dunkel. Nur die Lampen waren unsere treuen Begleiter, die uns in dieser dunklen Welt noch Verbindung mit unseren Kameraden verschafften. Bange Fragen tauchten auf. Was wird uns da unten begegnen? Ungeheuer waren die Temperaturunterschiede. Es wurde immer wärmer. Wir konnten kaum noch schnaufen.
Als wir auf Sole 230 Meter angekommen waren, erblickten wir eine große Menge schwarzer Männer. Dagegen wirkten wir in weiß- blau- gestreiffen Anzügen wie ein Kontrast. Beim Ausrücken aus dem Lager hatte uns der Lagerführer lächelnd gesagt, wir sollten uns vorsehen und unsere Kleidung nicht schwarz machen.
Wie auf einem Bahnhof ging es dort unten zu. Ueberall elektrische Lampen und weihe Tafeln an den Wänden. Eben ganz genau so, wie in einer modernen Bahnhofshalle. Ueber uns große Bogen. Lokomotiven kamen und brachten Kohlen. Andere wieder fuhren leere Wagen zurück. Ein ungeheurer Lärm herrschte. Das Rollen der Wagen und das Raffern der Motoren war nahezu ohrenbetäubend. Wir gewannen schnell einen kleinen Einblick in unsere neue Welt.
Vorbeigehende Zivilisten wollten sich mit uns in ein Gespräch einlassen. Aber nein, fiel es mir ein," nein". Vielleicht wurden wir beobachtet, und ich wußte ja, dah auch auf dem geringsten Vergehen der Tod stand. Andere Zivilisten wollten uns Brot geben. Sie gaben es uns nicht persönlich, sondern
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