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Um vier Uhr am anderen Morgen war die Nacht zu Ende. Um fünf Uhr war Frühappell. Der Lagerführer warnte uns erneut und sprach allerhand Drohungen aus, was mit uns geschehen würde, wenn wir nicht arbeiten woll- ten.-- Aber wir wollten jal-- Dann mußten wir die Baracke putzen, was allerdings nicht ohne Schläge der neu eingetroffenen Blockführer vor sich ging. Ein Teil der Häftlinge war schon mit dem Ziehen des hohen Drahtes, durch den 5000 Volt gejagt werden sollten, beschäftigt, da ertönte mit einem Male ein schriller Pfiff.
Wir rannten zum Appellplatz. Da waren die beiden Zivilisten, die uns gestern„besichtigt” hatten. Kaum waren wir angetreten, da stellte sich der kleine dicke Herr vor uns hin und sprach:„Meine Herren! Ich stelle mich Ihnen vor als Direktor der Oberschlesischen Bergwerksgesellschaften, der Reichswerke Hermann Göring . Ich habe„die Ehre”, Sie mit den Vor- schriften der Bergwerksgesellschaft bekannt zu machen. Morgen werden Sie als erste Häftlinge Deutschlands die Kohlengruben betreten. Ich hoffe, daf Sie mit Lust und Liebe arbeiten werden. Sie werden in diesem Lager nicht als Häftlinge, sondern als Zivilarbeiter behandelt und verpflegt. Tun Sie Ihre Pflicht und handeln Sie im Interesse unseres Vaterlandes, dann garan- tiere ich Ihnen, daß Sie nach einem deuischen Siege, als Dank für die von Ihnen geleistete Arbeit ein Einfamilienhaus erhalten. Sie befinden sich hier in einem Arbeitslager und nicht in einem Konzentrationslager.”
Der„Herr Direktor” hatte gesprochen. Und wir hatten es schwei- gend vernommen.
Nachdem der Direktor noch einige Worte mit dem grinsend dabeistehen- den Lagerführer gesprochen hatte, verabschiedete er sich. Die Tore schlossen sich hinter seinem Wagen. Uns aber begann man als„Zivilarbeiter” zu behandeln. Im Laufschritt muhten wir über die spitzen Schlacken hinweg, und dann mußten wir singen, laut,-- lauter singen, damit der abfahrende Direktor unsere Freude vernahm..
Am Mittag wurden wir in Arbeitsschichten eingeteilt. Meine beiden Freunde und ich kamen in die Nachtschicht, und erhielten wir die Gruben- nummern 75, 76 und 77. Nach zwei Tagen kamen einige Capos aus dem Hauptlager, die uns zusammen mit der SS. nach beendeter Grubenarbeit nationalsozialistisch„schulen” sollten. Der eine Capo war ein 15 mal vor- bestrafter Berufsverbrecher, der zweite ein„asoziales" Element, und der dritte war ein ehemaliger Soldat der Luftwaffe, der im Rausch ein Flugzeug zerstört hatte und dafür schon zwei Jahre als Häftling im Lager war.
Wir nannten diese drei„das Kleeblatt”
Um 10 Uhr abends fuhren wir„ein”,
Kohlengrubenhölle von Brzeze
„ 150 Häftlinge waren für den Grubendienst angenommen. Also waren für jede Schicht 50 Männer eingeteilt. Als wir abends um 10 Uhr unseren Marsch zur Einfahrt antraten, trugen wir uns mit allerhand Gedanken. Wenn wir auch für ihren Sieg arbeiten mußten, so sagten wir uns doch immer wieder, daf jedes Stück Kohle, welches wir für Deutschland zutage fördern mußten, ein kleiner Schritt zur Vernichtung der Nationalsozialisten sei. Wir waren eben der Ansicht, dak, je länger der Krieg dauere, umso radikaler die deut- sche Kriegsmaschine vernichtet würde,
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