mit Kohlenschlacke belegt. Gewöhnlicher Einfriedigungsdraht zog eine Grenze zwischen dem Lager und der übrigen Länderei.
Vor dem Betreten des Lagers mußten wir die Schuhe ausziehen und mit bloßen Füßen im Laufschritt fünfmal über die spitzen Kohlenschlacken laufen. Wir erlitten entsetzliche Schmerzen. Sollte ich im Zweifel sein, ob diese Anordnung eine neue sadistische Quälerei darstellte oder nur die Schonung der Ledersohlen bezweckte, so möge der geneigte Leser selbst entscheiden. Gleich darauf fand ein Appell statt. 200 Häftlinge standen zur Abnahme bereit. In diesem Augenblick kamen die Menschenschlächter von Auschwitz , Aumeier und Schwarz, mit zwei Zivilisten in einem eleganten„ Mercedes "-Wagen angefahren. Die beiden vollgefressenen„ Nazi bonzenZivilisten" ließen sich uns Häftlinge einzeln nacheinander, und zwar nackt vorführen. Auf der Straße standen die Dorfbewohner. Aber, das war uns egal. Wir kannten keine Scham mehr. Wenn sich die Dorfbewohner nicht schämten.
In einem Abstand von fünf Meter traten wir einzeln heran. Meine beiden Freunde und ich gehörten zu den letzten. Als ungefähr 100 Häftlinge geprüff" waren, hörte ich, wie der eine Bonze zum anderen sagte:„ Jetzt brauche ich noch 50.-- Die genügen. Wenn sie„ ka puff" sind, können wir uns ja neue holen". Sofort sprang ich zu meinen Freunden und sagte ihnen, wir wollten uns vordrängen. Das tat ich zum ersten Male in meinem Leben. Ich tat es sogar, indem ich mich unter Zuhilfenahme meiner Ellenbogen vordrängte. Es gelang mir und meinen beiden Freunden auch.
Der eine der beiden Zivilisten fragte mich:„ Können Sie füchtig arbeiten, wenn Sie gutes Essen erhalten?" Laut brüllte ich„ Ja!" Ich wurde angenommen und in ein richtiges" Bad geschickt. Noch größer war meine Freude, als ich nach dem Bade erfuhr, daß auch meine beiden Freunde angenommen waren. Wir erhielten neue Anzüge und Holzschuhe. Und mußten sogleich zu einem neuen Musterungsappell antreten.
Die nicht angenommenen Kameraden wurden als nicht arbeitsfähig ins Hauptlager zurückgeschickt. Sie sind den Weg derer gegangen, die als nicht arbeitsfähig für unnütz erklärt wurden.
Angetreten blickten unsere Augen geradeaus. Vor uns stand ein ungefähr 30 jähriger blonder Unterscharführer. Derb und verwegen war sein Gesichtsausdruck. Seine blauen Augen waren hart und streng. Sie sagten uns alles. Sein Anblick lief uns erschrecken. Er war ein ehemaliger Kattowitzer Grubenarbeiter mit Namen„ Kowel". Seine süßen" Worte lieben uns viel
erwarten.
Nach fünf Minuten war der Appell zu Ende. Doch mußten wir noch zwei Stunden stehen. Die Füße brannten. Und jede kleine Bewegung verursachte heftige Schmerzen.
Mit einem Male ertönte wieder die Stimme des Unterscharführers:„ Häftlinge, das eine sage ich Euch. Wenn Ihr hier nicht arbeiten wollt, dann wit Ihr, was mit Euch geschieht. Die Kamine von Auschwitz kennt Ihr ja. Wir brauchen hier arbeitsfreudige Menschen, denn wir müssen siegen."-- Wir wußten, was seine Worte zu bedeuten hatten. Und wir wollten arbeiten. Die neuen, sauberen Baracken lachten uns so freudig an. Wir freuten uns auf die Nacht.
Vor dem Schlafengehen wurde Grubenwäsche ausgegeben. Dann wurden alle Gegenstände desinfiziert und endlich-- durften wir schlafen. Wir lagen auf neuen Strohsäcken, hatten jeder zwei neue blaue Decken, auf denen der Stempel RHG( Reichswerke Hermann Göring ) stand. Wir schliefen
herrlich.
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