Befruch
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Hauptstandartenführer Aumaier. Wir wußten, daß ein Fingerzeig genügte, und wir wurden abgeführt. Es herrschte Totenstille. Mit gesenkten Häuptern gingen wir zwischen der SS. hindurch, die uns mit aufgepflanzten Bajonetten begleitete. Begleiten hieß, daß sie neben uns her lief und hin und wieder mit dem Bajonett auf uns einschlug.
Wir glaubten, man führe uns nach den Gaskammern. Wir konnten nichts mehr denken. Alles war so geheimnisvoll. Keiner wußte etwas. Jeder schaute den andern fragend an, ohne aber die Lippen zu verziehen. Im Laufschritt ging es in unseren großen, schlappenden Schuhen dahin. Im Gegensatz zu allen anderen Marschbewegungen wurden wir diesmal lautlos über Wiesen, durch Wälder geführt. Mit einem Male erblickten wir, tief unter Bäumen verborgen, ein Häuschen. Dort hieß es" Half!" Wir erblickten Schießstände. Wir wurden blah, denn nun war es uns klar, daß die Minute des Erschießens gekommen war.
Man stellte uns an die Bäume und hielt die Gewehrläufe auf uns gerichtet. Dieses Bild kann nicht wiedergegeben werden. Ein jeder von uns hatte mit seinem Leben abgeschlossen. Aengstlich und zitternd standen die Häftlinge dort.
Mit einem Male begannen die SS. - Banditen zu lachen, laut zu lachen und dann jagten sie uns im Laufschritt weiter. Mit klopfenden Herzen, ermattet von den quälenden Gedanken unseres Todes, kamen wir kaum mehr vorwärts. Wir zogen die Strümpfe aus und weiter ging der Marsch. Der Durst war entsetzlich. Vom Straßenrand rissen wir im Laufen Grashälmchen aus und steckten sie in den Mund.
Ununterbrochen ging der Marsch weiter über Felder, durch Wälder und durch Straßen. Hier und da sahen wir einige mit Stroh bedeckte Hütten, anscheinend polnische Bauernhäuser, Zivilisten waren nicht zu sehen. In weiter Ferne erblickten wir nur einige weibliche Häftlinge beim Häuserbau. Wir kamen an einem Straßenschild vorüber, das uns verkündete, noch 10 Kilometer bis zum Ort Jawischowitz. Wir kamen dort an. Es war ein größerer Ort. Wir sahen Arbeiter, aber keiner von ihnen blieb stehen, keiner schaute uns nach. Wir sahen in ihnen nur abgearbeitete, vergrämte Gestalten. Als wir durch das Dorf marschierten, entdeckten wir in ungefährer Mitte des Dorfes eine Grube, deren Förderturm in Betrieb war. Viele Menschen strömten aus der Grube. Es war anscheinend gerade Schichtwechsel. Die Berge von Kohlen, die ringsherum lagen, verrieten uns, daß es sich um eine Kohlengrube handelte. Es ging weiter. Schon waren wir am Ausgang des Dorfes. Da hieß es ganz plötzlich abermals„ Half!" Und wir erblickten ein Barackenlager mit dem üblichen Draht darum her. Es war nur ein Ausflug, den wir machten, aber welche Qualen wir bei diesem Ausflug erlitten, in der Annahme, nun würden auch wir zur Vergasung geführt, kann ich nicht beschreiben.
Ich wollte mit diesem nur eine weitere Bestialität der SS. - Banditen schildern, wie man uns auf jede Art und Weise zu quälen versuchte.
Konzentrationslager Jawischowitz
Es war ein Zweiglager des Konzentrationslagers Auschwitz und befand sich am Ausgang des Dorfes Jawischowitz. Das Lager war im Aufbau. Zur Zeit waren nur die Baracken vorhanden. Die Wege waren abgesteckt und
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