nichtet. Der Höhepunkt eines solchen Versuches war die künstliche Befruchtung. Waren diese durch künstliche Befruchtung geborenen Kinder zur Welt gekommen, so wurden sie in den meisten Fällen vor den Augen der Mutter mit dem Kopf auf die Tischkante geschlagen, damit der sofortige Tod eintrat. Mit diesem Versuch wollte man erforschen, ob es möglich sei, daß, im Falle einer bevorstehenden Entbindung, die gebärende Frau durch den erlittenen Schreck in Ohnmacht fällt oder gar stirbt.
In diesem Institut wurden wahllos Frauen auf Operationstische gelegt, so wurden ohne Betäubung Kaiserschnitt- und auch sonstige Unterleibsoperationen durchgeführt. In allen diesen Fällen versuchte man neue Heilmittel und neue Narkosen. Zu den bekanntesten Operationen gehörte die Sieben- Schnitt- Operation. Diese Operation wurde auch an Männern probiert. Es handelte sich darum, sieben Knochen ohne Betäubung aus dem Körper und den einzelnen Gliedern des Menschen zu entfernen. Entfernt wurden: eine Rippe, ein Finger, eine Zehe, ein Stück Knochen aus dem Bein, aus der Hand, aus dem Arm und dem Rücken.
Diese Versuche wiederum sollten den Beweis erbringen, ob ein Soldat, der an der Front schwer verletzt worden ist, am Leben erhalten werden kann.
Wieviele Häftlinge haben ihr Leben für diese Versuche lassen müssen, ohne den gewollten Erfolg zu erzielen. Auch hier muß ich sagen, erlaßt es mir, zu berichten, unter welchen entsetzlichen Qualen diese Menschen starben. Die scharfen Arzneien, die in die Gedärme gespritzt und gegossen wurden, verursachten unerträgliche Brandschmerzen. Nur wenige Häftlinge haben diese an ihnen vorgenommenen Versuche überstanden.
Zu den weiteren verbrecherischsten Erfindungen der Nazis gehörte auch die Benzinspritze. Mit dieser sollte die Verbrennungsgeschwindigkeit eines Menschen festgestellt werden. Bei lebendigem Leibe brachte man den Häftling durch künstliche Bestrahlung in einen bestimmten Hitzegrad. Und er erhielt dann die Bezinspritze. Dieser festgestellte Hitzegrad brachte das eingespritzte Benzin zur Entzündung. Unter entsetzlichen Schmerzen mußte der unglückliche Mensch also verbrennen.
Für diese schmerzhaftesten Versuche wurden hauptsächlich Juden und Ausländer herangezogen, während für Operationen, die die Bevölkerungspolitik der Nazis erforschen sollten, Deutsche den Hyänen ihre Körper zur Verfügung stellen mußten.
Zur Vergasung
Es war morgens sieben Uhr, die Sonne warf über die mit entblößten Häuptern auf dem Appellplatz stehenden Häftlinge ihre Strahlen. Der Himmel war blau wie immer. Nur eines war quälend, der entsetzliche Geruch von verbrannten Knochen, der uns immer an unsere Zukunft erinnerte.
Der Appell war zu Ende. Die Todeskontrolle begann. Ein Kommando nach dem andern rückte ab, teils zur Arbeit, teils zur Vergasung, niemand wußte ja wohin.
Mit einem Male kam der Lagerführer auf das Kommando zugeschritten, dem ich zugeteilt war. Mit verbissener Miene und den Zügen eines Massenmörders stellte er sich vor uns auf. Wir waren noch 200 Häftlinge. Eingehend schaute er jeden einzelnen an, der Massenmörder von Auschwitz , der Herr
96
Hauptstar und wir w gingen w begleitete mit dem Wir gla
mehr den
den ande
ging es in allen and durch Wä verborger stände. W Erschiefer Man ste Dieses Bil
mit seinen linge dort Mit ein und dann mattet vor vorwärts.
Durst war
aus und s Ununter durch Stra anscheiner weiter Fer Wir kan 10 Kilome größerer keiner sch Gestalten. fährer Mitt Menschen wechsel. D
es sich um am Ausga Und wir e
Es war diesem Au
gasung ge Ich wollt dern, wie
Es war e sich am Au Zeit waren
7


