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einem einherrollender Toter auch sehr viel eigene Gedanken um den Tod
hatte.
War es elf Uhr morgens geworden, dann kam der Scharführer, also der Vorgesetzte eines jeden SS. - Sturmes, um die geleistete Arbeit zu besichtigen. Freudestrahlend sah er dann auf die Opfer, die in den letzten Zukkungen lagen und auf die Toten herab. Es gab dabei besondere Scharführer- Bestien, die den im Sterben liegenden Häfflingen mit spitzen Stiefeln den Mund und das Gesicht zertraten. Man sollte es nicht glauben, dah das Erscheinen der Scharführer auch eine gewisse Freude hervorrief. Es war die Freude, für wenige Sekunden nur in Ruhe gelassen zu werden, und zwar die Sekunden, in denen ein SS.- Bandit dem kommenden Scharführer Meldung erstattete.
Aufgabe des Scharführers war es, wie ich bereits sagte, die geleistete Arbeit zu kontrollieren. Und diese Kontrolle wurde derart ausgeführt, dal jeder Häftling vor den Scharführer hintreten und Auskunft über seine Arbeit erteilen mußte. Neben dem Scharführer stand dann jeweils ein Häftling, der eine ca. 1,5 Meter lange Holzkeule zu tragen hatte. Hatte ein Häftling nicht genug gearbeitet, oder war er gerade dabei, ein kleines Krümchen Brot zu essen, dann mußte der Häftling dem Scharführer die Holzkeule reichen und diese Bestie schlug die Keule mit voller Wucht dem Unglücklichen ins Genick. Damit war das Verbrechen des unglücklichen Häftlings gesühnt. Mit strahlendem Gesicht, oft aber auch schweißbedeckt, gab der Herr Scharführer die Holzkeule dann an den Häftling zurück.
Wir waren eben, wie zu allen Zeiten, immer darauf gefaßt, an jedem Ort und an jeder Stelle getötet zu werden. Einmal hatte ich Glück, ein schauderhaftes und bedauerliches Glück, in dem ein Arbeitskamerad, der letzte vor mir, die Arbeitsquote des Scharführers erfüllte und den Schlag mit der Holzkeule erhielt. Sonst wäre ich der Unglückliche gewesen.
Die Verbrechen der SS. - Bestien wurden natürlich von der Lagerleitung auch belohnt. Aber zuvor mußte jede einzelne Bestie eine geheim gehaltene Quote erfüllt haben. Wollte z. B. ein SS.- Mann einen Tag SonderUrlaub haben, dann mußte er nachweisen, fünf Tote herbeigeführt zu haben. Wenn daher eine der SS. - Bestien ganz besonders wütete und sich wie ein Wahnsinniger auf uns stürzte, dann wußten wir, diese Bestie wollte ihre Quote für einen Sonderurlaub erfüllen.
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Die Quälereien waren so entsetzlich, daß sie kaum geschildert werden können. Einmal sollte z. B. ein Vater seinen eigenen Sohn totschlagen. Als der Vater zögerte, schlug man den Vater vor dem Sohn blutig und dann zwang man den Vater dennoch, den Sohn mit einer Holzkeule durch einen Schlag ins Genick zu töten. Gleich darauf aber wurde der Vater, weil er ja seinen Sohn getötet hatte", wiederum von einer anderen Bestie getötet. Szenen solcher Art habe ich nicht nur einmal, sondern hunderte Male erlebt. Und ich muß immer und immer wieder mit Schrecken und Grausen daran denken, wie die Banditen ihrer Freude über derartige sadistische Verbrechen Ausdruck gaben. Es war immer so, erst wenn Blut flok, hörte man auf zu schlagen. Eine besondere Spezialität mancher SS. - Bestien war es im Sommer, wenn wir ohne Hemden arbeiten mußten, ihre glühenden Zigaretten langsam auf unseren Rücken zu zerdrücken und zum Auslöschen zu bringen.
Ich entsinne mich hierbei eines etwa 25 jährigen, blonden, gewöhnlichen SS.- Schützen, der mehrere Schmisse im Gesicht hatte und der innerhalb drei Monaten vom gewöhnlichen SS.- Schützen zum SS.- Oberscharführer befördert wurde. Er war einer derjenigen SS. - Helden, die geradezu akro
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