Staff eines Bades erhielten wir Schläge. Unter den Tritten der SS.,-- wozu sich die spitzen Marschstiefel ganz besonders eigneten,-- mußten wir unsere Kleider abgeben und bekamen dafür die blauweißgestreiften Häftlingsanzüge. Drei Stunden hatten wir nackt auf die Häftlingskleidung und Schuhe warten müssen. Darauf wurden wir in dunkle Baracken geführt. Hier bot sich den SS. - Bestien erneut Gelegenheit, ihre Hand- und Fußstärke zu beweisen. Man trat und schlug uns, bis das Blut strömte". Die Roheit ging soweit, die hingefallenen Kameraden ins Gesicht zu treten. Taschenlampen, die aufflackerten, ließen uns lange Holzgestelle erkennen, die an Kaninchenställe erinnerten. Jeweils vier solcher Ställe befanden sich übereinander, sie waren 1 Meter breit und 80 Zentimeter hoch und besaßen eine Tiefe von 1.80 Meter. In diese Ställe stief" man uns hinein und rief dabei:„ Immer fünf Schweine in einen Stall!"
Wir stießen uns, wir lagen zusammengepreßt,-- ohne Stroh, ohne Decke. Aus Schwäche von dem Blutverlust schlief ich ein. Kaum eingeschlafen, es war gegen vier Uhr morgens, wurden wir mit Hundepeitschen aus den Ställen herausgetrieben. Wir erhielten den üblichen Lagermorgengruß: Schläge. Wir mußten uns an den Holzgestellen festhalten, um nicht zusammenzubrechen.
, Appell!", schrien die Banditen. In wenigen Minuten waren wir zählbereit angetreten. Unser Block war der sogenannte„ Zugangsblock". Jetzt ging es zum Schreib block". Dort wurden unsere Personalien aufgenommen, wobei man sich ganz besonders nach Adressen von Angehörigen im Ausland erkundigte, um diesen Angehörigen„ eintretendenfalls" unseren Tod mitteilen zu können. So sagte man uns und lachte dabei zynisch. In Wirklichkeit wollten diese Bestien, deren Auftrag von Hitler und Himmler ja war, uns Juden zu vernichten, nur die Adressen haben. Gleich nach Kenntnis solcher Anschriften wurden die geheimen Gestapo "-Beamten dieser Länder zum Bericht über wie, wo oder was aufgefordert. Und es währte nicht lange, dann befanden sich auch diese Angehörigen in einem Vernichtungslager".
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Zwei Stunden mußte ich warten. Dann kam auch an mich die Reihe. Ich nannte keine Angehörigen. Ich erhielt die Häftlingsnummer 59000. Durch Tätowierung wurde diese Nummer auf meinem linken Unterarm festgehalten. Unbarmherzig roh stach man in den Arm hinein. Dann go man ein klein wenig Benzin darüber,--„ zur Desinfektion" sagte man.
Als meine Tätowierung beendet war, sagte ein neben mir stehender Oberscharführer zu mir:„ Na, Du Schweinehund, Du hast vielleicht Glück mit dieser geraden Zahl. Vielleicht kommst Du noch einmal aus dem Lager heraus!"- Vielleicht, dachte ich.-- Dann aber versetzte er mir einen heftigen Tritt. Meine Personalien waren damit aufgenommen. Als ich mich wieder draußen bei meinen Kameraden aufgestellt hatte, kam ein kleiner Junge zu uns, von denen man nur wenige zu Läuferdiensten am Leben lief. Dieser Junge war ein tschechischer Jude. Er sah älter aus, als er es sein konnte. Auch in dieses Kindergesicht waren schon die Runzeln eingezeichnet. Ein Kind mit dem Gesicht eines Greises.
Der Junge fragte uns, ob wir denn wüßten, wo unsere Eltern und die kranken Kameraden seien.
„ Nein", antworteten sogleich viele durcheinander," wir wissen ja noch nicht einmal, in welchem Lager wir uns befinden."
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Da sah uns der Junge groß an und sagte: Ihr befindet Euch hier im Vernichtungslager Auschwitz . Dieser Teil heißt Birkenau. Und dort drüben",
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