Ankunft
Wie ich erwartet hatte, so geschah es. Die SS. - Banditen sprangen wie Tierbändiger mit Peitschen und Vollgummikabel in die Waggons. Mit ohrenbetäubendem Gebrüll schlugen sie im Dunkel auf uns Wehrlose ein. Zugleich stießen sie uns mit den Füßen aus dem Waggon hinaus. Die Schreie der Frauen und Männer vermischten sich mit dem Klatschen der Schläge. In diesem Tumult traten einige Wageninsassen daneben, sie fielen kopfüber auf die Gleise und blieben tot liegen.
Es waren die ersten Opfer der Begrüßung".
Unerbittlich schlugen diese SS.- Bestien weiter auf Frauen und Männer ein. Schreien, Heulen, Rufe. Es war an unserer Ausladestelle dunkel. Wir wurden ja nicht an einer Rampe ausgeladen. Dazwischen hörten wir Gewehrschüsse. Einige Meter hinter uns lagen Scharfschützen im Anschlag. Ganz plötzlich ertönte ein Lautsprecher. Für wenige Sekunden herrschte Totenstille. Wie„ Waffenruhe!"
„ Alle Koffer liegen lassen. Die Mäntel ausziehen!" verkündete eine höhnisch klingende Stimme. Vor meinen Augen stand wie im Nebel eine grinsende Fratze,-- bestialische Augen schauten mich an.
Kaum aber war dieser Befehl verkündet, wir waren noch dabei, die Mäntel auszuziehen, da hagelten erneut Schläge auf uns herab. Wollt Ihr die Mäntel ausziehen!", brüllten die Bestien. Und immer wieder Schläge und dazwischen das Knattern der Gewehre.
* In Fünfer- Reihen aufstellen. Frauen rechts. Männer links!" ertönte es wieder durch den Lautsprecher.
Männer und Frauen rannten durcheinander, stießen sich, fielen hin, standen wieder auf.-- Und rannten weiter, um sich aufzustellen.
„ Ja, steht Ihr noch nicht?", erscholl es nach kaum zwei Minuten. Ihr Mistvolk! Ihr Kriegsverbrecher!"
Diesen Ruf aus dem Lautsprecher benützten die SS. - Banditen, um„ be- fehlsgemä" jeden der armen Leidensgenossen zur Eile" anzutreiben. Wie? Erlaßt es mir, das zu beschreiben.-- Ueberall blutbeschmutzte Gesichter und Hände,-- schlaff herunterhängende Arme und baumelnde Beine. Während dieses Gemetzels standen sicherlich die Kommando- Stellen am Lautsprecher und poltierten noch über zu große Milde", über , viel zu viel Entgegenkommen".
Die Geschlagenen brüllten. Von Schreien konnte man nicht mehr sprechen. Auch mich hatte es erwischt. Ein Vollgummikabel prasselte auf meinen Kopf, und einige Streifschläge landeten auf meinem Rücken. Ich glaubte, mein Schädel sei gespalten. Ich stolperte und drohte, zu fallen. Aber ich bik auf die Zähne und rif mich erneut zusammen, denn ich wußte, hinzufallen bedeutete den Tod.
Dann standen wir in„ Fünfer- Reihen". Frauen links, Männer rechts. Um uns herum Tote. Die Armen, die sich vor Schmerzen noch lebend auf dem Boden herumwältzten, erhielten die letzten schweren Schläge. Unbewußt übten die SS. - Bestien Gnade aus, indem sie die, no ch" Lebenden töteten. Für manchen Leidensgenossen war es eine Gnade, diesem Leben zu entgehen.
Aber von ihrer Gnade" waren die SS. - Bestien nicht erschüttert, nicht seelisch erfaßt von ihrem Tun, sondern sie lachten darüber. Die Gnade
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