waren die Listen des nächsten Transportes bereits verlesen. Meine Mutter war nicht mit aufgerufen.-- Also wurden auch wir getrennt.
Sogleich schrieb ich einen Bittbrief an den Direktor, er möge mich bis zum nächsten Transport oder ganz hier lassen. Ich faßte neue Hoffnung!-- Ach, wenn ich doch hier bleiben könnte! Und meine Mutter mit mir!-- Wenn wir zwei auf der Station zusammen leben könnten!--
Mein Kollege erwartete mich bereits. Er stand am Fenster und sah uns kommen. Verzweifelt lief er hin und her. Auch ihm war die letzte Hoffnung zerschlagen. Dann ergriff er den Fernsprechhörer. Er verlangte seinen Bruder. Und dann riet er diesem, er solle sich verstecken. Damit sie mit dem dritten Transport zusammen fahren könnten.
Als der Posten aus dem Dorfe zurückkam, er hatte noch zwei Brote für mich geholt,-- die Fahrt war vielleicht sehr lang,-- legte ich meinen Koffer auf sein Rad. Schwer fiel mir der Abschied von meinem Kollegen. Wir waren gute Freunde geworden. Wir hatten gehofft, zusammen zu bleiben. Und dennoch,-- wir sind ja alle ringende Menschen, hatte jeder von uns noch einen ganz geheimen, inneren Wunsch gehegt.
Einen Brotbeutel, den ich mit einigen Kartoffeln, rohen, weißen Bohnen und einem Gefäß mit Marmelade gefüllt hatte, hing ich mir über die Schulter. Und dann gings los.-- Mein Herz war so schwer. Und meine Augen nahmen noch einmal alles auf. Die ganze Schönheit dieses Erdenwinkels. Langsam setzte ich Schritt vor Schritt.
Doch bald tauchte das Wahrzeichen des Lagers auf. Die vier Wasserfürme, die zu füllen meine Aufgabe gewesen war,-- die Station lag weit zurück. Und bald darauf war sie durch einen kleinen Hügel verdeckt, war sie meinen Blick en entschwunden.-- Vorbei!
doch z
komme
versted
eben
sten A zerstob
Sie sch
Sollt
Vers
Leiden komme
wir uns doch w
Vor
Gepäc Auf geliefe
vor ihn verstan Man h
zu verl
andere
Das
Brot, se dem M die auf
Als i
den. U
geworf
Stunden des Abschieds
Mein Gepäck hatte ich im Lagerbüro abgestellt. Dann ging ich in die Baracke meiner Mutter, wo ich die Entscheidung auf mein Bittgesuch abwarten wollte. Langsam krochen die Stunden dahin. Mir war so weh ums Herz. Und doch wollte ich die Hoffnung auf einen günstigen Bescheid, daß ich mit meiner Mutter zusammen bleiben konnte, nicht aufgeben. Ich hatte woh! allerhand Unsinn geschwatzt, um meine wahre Stimmung zu verbergen, und ich glaubte, damit meine Mutter täuschen zu können. Wie töricht war ich. Als ob einem Mutterherzen etwas verborgen bleiben könnte!
Wir sprachen und sprachen.-- Und ich bemerkte gar nicht, wie mich meine Mutter beobachtete. Jeder Händedruck sollte ein Trost sein. Es ist schwer, einer Mutter das Leid zu verbergen.
Endlich, um 1 Uhr mittags, wurde ich auf das Lagerbüro gerufen. Dort eröffnete mir der Direktor, daß die deutsche Kommission" meine Bitte abgelehnt hätte. Also, war endgültig alles aus, also mußte ich fort. Wie konnte ich auch bei der Deutschen Kommission" auf Verständnis rechnen! Deren Absicht war es doch nicht, unser Leid zu verringern, sondern nur zu vergrößern. Statt Familien zu erhalten, war es doch deren teuflischer Plan, alle Familienbande zu zerstören.
Doch, ich hatte viel von meiner Mutter. In diesem Augenblick, wo vielleicht andere in großen Jammer ausbrachen, war ich gefaßt. Als ich zu meiner Mutter zurückgekehrt war, teilte ich ihr sogleich die Antwort des Direktors mit, klagte aber nicht, sondern machte ihr Vorschläge, wie wir
66
Tause Siche
ich wie
Dann
keninsa
Bewußt
aufzusc
mich. A sie auf
Gar Dann über m
Ich w des Ab zusamm
umarmt
"
mehr. T
Als i Knieen
ten sich
Auf
Dann
waren
5*


