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frostloser Ausblick. Und es schien uns unglaubhaft, daß man uns in eine solche Lage gebracht hatte.
Nach einigem Ueberlegen schritten wir zur Selbsthilfe. Mit organisierten Werkzeugen bauten wir tiefe Abzugsgräben. Ohne Strümpfe und Schuhe watete ein Teil von uns im dicken Schlamm herum. Einige Stunden waren vergangen, bis wir es geschafft hatten, daß wir uns auf den großen Steinen, die die Wege darstellten, fortbewegen konnten.
Der Abort lag zehn Meter von unserer Baracke entfernt. Es lohnt sich, ihn zu beschreiben. Es war ein ca. zwei Meter hoher und drei Meter breiter Zementsockel, in dem sich acht Löcher befanden. An der Hinterseite war eine Wand befestigt. Aber an den Querseiten, von welchen die eine einen offenen Blick nach der Lagerstraße bot und die andere den Blick nach den Baracken freigab, waren ohne Schutzwand.
Mit aufgespanntem Regenschirm, d. h. wer glücklicher Besitzer eines solchen Schutzes war, sah man die Menschen dort sitzen.
Bei Sturm oder Regen war es also nicht gerade angenehm, dort zu sitzen, von dem Anblick gar nicht zu reden.
Nach einiger Zeit hatte sich der Himmel erschöpft. Es wurde heller. Wir nutzten die Trockenheit von oben aus, mit dem Aufbau einer Küche zu beginnen. Fünf Kessel und einige alte Holzlöffel waren die erste Einrichtung. Nach der Lagerstraße zu wurde die Küche mit einer Wand aus Blech und einem Blechdach ausgestattet.
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Inzwischen waren von der Lagerverwaltung Erbsen angeliefert worden. Um 1 Uhr am Mittag gab es dann endlich das bereits seit Tagen langersehnte erste warme Essen. Es war eine heiße Wasserbrühe, in der hin und wieder einige harte Erbsen schwammen.- Kläglich, gewiß.-- Aber immerhin ein gewaltiger Fortschritt zur Besserung unserer Lage. Am Abend gab es für jeden Mann 200 g Brot, 40 g Marmelade und nochmals ein halb Liter Suppe. Manchmal gab es auch zwei kleine Heringe, doch waren diese häufig ungenießbar. Alles zusammen war recht wenig.
Nach einigen Tagen wurde eine Kantine eröffnet. Wir sahen uns gezwungen, etwas hinzuzukaufen. Einmal einige Aepfel, etwas Dattelbrot oder Marmelade. -- Von unserem wenigen Geld.-- Aber, wir kamen so über den größten Hunger hinweg.
Auch ein Postamt wurde im Jlot eröffnet, doch konnte man hier zunächst nur Lagerpost aufgeben.
Die Suche nach meinen Angehörigen
Sofort nach Eröffnung des Postamtes hatte ich an meine Mutter und an meine Großmutter verschiedene Briefe geschickt. Ich konnte allerdings keine Blocknummer angeben, wußte ich doch nicht, in welchem Block sie untergebracht waren. Das aber konnten meine Leidensgenossen auch nicht. Sie aber hatten Nachricht von ihren Angehörigen, und zwar schon seit geraumer Zeit. Ich aber erhielt nichts. Es war zum Verzweifeln.
Schon schlich die Angst wieder um mich herum. Sollten Mutter und Großmuffer weiter transportiert worden sein,-- etwa in ein anderes Lager?-- Vielleicht unserer alten Großmutter wegen,- und sollte deshalb auch meine Mutter?-- Gedanken über Gedanken kamen und gingen.-- Wo werden sie sein?
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