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aber wegen der damit verbundenen Sondergefahren nicht krank melden wollte, der durfte während des Marschierens nicht melden, daß ihn ein Bedürfnis packte,-- dem blieb nichts anderes übrig, als seine Entleerung in der Hose vorzunehmen.
Hierfür erhielt jeder Häftling bei der Kontrolle, die zwischendurch statt- fand, 20 bis 25 Hiebe auf den nackten Hintern.
Wer aber meldete, daß--, dem wurde die Mütze vom Kopf gerissen und auf den schmalen Rasenteil geworfen. Auf den Rasenfeil, von dem ich bereits berichtet habe.
„Hole zuerst Deine Mütze, dann kannst Du gehen”, so wurde dem Häft- ling gesagt.
Und wer dann in der Hast und unbesonnen auf den Rasen trat, den streckte die Kugel eines Scharfschützen nieder.
Die menschlichen Bedürfnisse nannte man„Sabotage”. Wie die Uhr endlich und„Iangsam teuflisch” auf die Mittagsstunde zurückte, er- fahte uns Freude, für einige Minuten in eine warme Stube zu kommen.
Doch auch diese Freude wurde uns oft vergällt. Dann mußten wir unsere Suppe stehend im Freien essen, in bitterster Kälte. Und der Hunger war nicht gestillt.
Während dieser Zeit raste häufig ein SS.-Mann vorbei, der uns zur Be- friedigung seiner sadistischen Machtgelüste in„Kniebeuge” gehen lieh, oder uns gar befahl, uns lang in den Schmutz zu legen, mit dem Gesicht zur Erde,-- bis zum erneuten Antreten,
Und weiter verlief jeder Tag unter dem Motto:„Arbeitmachtfreil" Bis zum späten Abend, bis in die Nacht hinein, bis uns die Müdigkeit über- mannte!
In der Nacht aber quälten uns Träume„grausamster Grausam- keit",
Krankheit und Hygiene
Ich könnte dieses Kapitel auch überschreiben:„Nur der Gesunde hat ein Recht zu leben!”
Wer wirklich krank wurde und Aufnahme im Krankenbau fand, der war sich auch darüber klar, da er nur noch höchstens 24 Stunden zu leben hatte, denn ver dieser Zeit wurde niemand im Krankenbau eingeliefert. Das galt besonders für Lungenentzündungen und innere Krankheiten.
Geschwüre, Erfrierungen und ähnliche Erkrankungen waren in den Augen der SS. -Leute nur unwichtige Angelegenheiten, die im„Freien” geheilt wer- den konnten.&
Die Zahl der Kranken mit erfrorenen Gliedmaßen stieg von Tag zu Tag. Man entschloß sich endlich, einen besonderen Block für diese herzurichten.
Auch ich befand mich einige Zeit in diesem Block. Wer nun aber denkt, daß diese Kranken, die„Invaliden” genannt wurden, eine gewisse Diensterleichterung erhielten, der irrt sich. Nichts wurde uns geschenkt. Wir wurden weiter wie die anderen Häftlinge im Lager herumgehetzt, mußten an jedem Appell teilnehmen und erhielten eine„Sonderver gütung", die darin bestand, da man mit kleinen Rädern in unseren Wunden herum-
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