Sie schlugen auf unsere Wunden und lachten, wenn wir uns vor Schmerzen auf dem Boden herumwälzten.
Und denjenigen, deren Schmerzen zu groß waren, gab man eine Beruhigungspille, die nach wenigen Stunden den Tod des Kranken herbeiführte. Fieber wurde wie Erfrierungen behandelt. Ins Revier zu kommen war nur möglich, wenn 41,5 Grad Temperatur nachgewiesen wurde.
Einmal stand auch ich mit hohem Fieber unter den Häftlingen. Aber ich meldete mich nicht krank. Ich befürchtete, daß die Spritze, die man mir verordnen würde, nicht nur mein Fieber, sondern auch mein Leben beenden würde.
Trotz der Ueberfüllung des Lagers wollte man uns„ Sauberkeit beibringen". Man sprach von" Hygiene". Hierzu sei gesagt, daß für je sechs Häftlinge ein Handtuch vorhanden war, hatten sich zwei Mann damit abgetrocknet, dann war es naß und schmutzig.
Das nannte man Hygiene".
Am Ende der Woche sollten diese Handtücher alsdann in saubere" umgewechselt werden. Fand man aber während der laufenden Woche schmutzige Handtücher, dann hagelte es wieder Strafen. Wir waren also gezwungen uns zusätzlich Handtücher in der Kantine zu kaufen. Natürlich zu übernormalen Preisen.
Wir wurden jede Woche rasiert. Stundenlang mußten wir dazu anstehen. Als das Lager seinen Höchststand erreicht hatte, wurde die Rasierstube mit der Begründung geschlossen, eine Art Bartflechte sei ausgebrochen. Damit aber trotzdem jeder Häftling rasiert war, wurde angeordnet, daß binnen 24 Stunden Rasierapparate, Pinsel und Seife zu beschaffen seien.-- Sonst!? Und wieder die übliche Strafandrohung.
Wann und wie aber sollten diese Gegenstände beschafft werden? Wann und wie aber sollten wir uns rasieren?
Als wir uns alle mit Rasierapparaten versehen hatten, blieb nur die eine Möglichkeit, uns nachts zu rasieren. Eine Zeit lang ging dieses auch.-- Bis der Befehl kam:" Wer nachts im Waschraum ertappt wird, hat schwere Strafen zu erwarten!" Ja, sogar mit Erschießen wurde gedroht.
Einige Häftlinge glaubten nicht an die Ausführung der Drohung. Sie rasierten sich weiter nachts im Waschraum und hatten dafür ihr Verbrechen" mit dem Leben zu bezahlen.
Π
Monate waren vergangen, Monate der Not und des Elends. Eine große Anzahl der mit mir zugleich eingelieferten Häftlinge waren dem Hunger, der Kälte und dem Sadismus der SS. - Banditen zum Opfer gefallen.
Die Belegschaft des Lagers war kleiner geworden. Auch waren mehrere Häftlinge entlassen, einige davon in meine Heimat. Ich hatte meine Eltern grüßen lassen. Und nun lebte ich in der ständigen Erwartung, daß ich nach der Schreibstube bestellt würde, um dort-- auch meine Entlassung zu hören. Ich kann es nicht beschreiben, in welchem Taumel ich mich befand. Jedoch,- es verging ein Tag nach dem anderen. Nichts.-- War es heute nichts, dann vielleicht morgen, und ist es nicht morgen;-- dann übermorgen, so vertröstete ich mich von Tag zu Tag. Ich empfand den schwersten Dienst leicht, ich tat, was ich konnte, nur nicht auffallen. Täglich wurden durch den Lautsprecher Nummern" zur Entlassung aufgerufen. Ich aber war nicht dabei.
--
--
--
Und doch hoffte ich weiter, denn alle un politischen" Häftlinge sollten ja entlassen werden,-- war ich nicht auch ein" Un politischer", wenn ich auch den Winkel eines Politisch e n" zu tragen hatte!?
18
Das
denke pellpl Son
Die S schie Ge
man s
führte
gegeb
überg
Unt
zer 2
Bibelf
bei sta
Nac
sunge
Und
Neb
Diese
„ Wi
sind D
Das
Es
Wir w
Im Heinric des Fi reisend ganzer In se
der De Selb den,-- alle A ganger hoben.
Mit
damit
glan Kein S denn
Himm
treffen
figt, di jetzt a zeigte
2*


