Schlachtal nach würden. en Licht
men, die die mich
mung,--
öser Er
e spielte
Sie nicht cht. nge Bei
Verwünrefft",-- nd doch die aufergehen ze dieser Freude. weinend gsterfüllngenden Mann,-- f mir all
sondern
dazu ern Worte Stiefeln. ach zwei
ilen. Wir dachten hätten es schieben,
ufenwelt
eien und
Zug.-- net stann älteren
Man jagte uns über die Schienen.
Auf einem künstlich hergestellten Sandhügel lagen SS. - Männer mit Maschinengewehren, deren Schußrichtung auf uns eingestellt war. Wir fielen übereinander, richteten uns auf, fielen wieder,-- und hasteten den anderen nach. Wir wollten den Gebrechlichen und Kranken unter uns helfen. Es wurde verboten. So konnte sich jeder nur selbst helfen.-- Nur fort aus der Schufrichtung.
Es ging um das bifchen Leben. Um unser Leben.
Hast Du, mein lieber Mitmensch, einmal vor dem Tod gestanden, dem Tod ins Auge gesehen?-- Dann wird auch Dich das Flehen erfaßt haben, nur leben, nur leben. Wenn wir gewußt hätten, was uns das Leben noch weiter bringen würde, viele von uns wären liegen geblieben.-- Aber die Hoffnung, es kann doch nicht sein, denn wir haben doch nichts getan.-- So liefen wir um das bifchen Leben.
An der Bahnhofsmauer stand auf weißem Grunde in mächtigen schwarzen Buchstaben„ Da cha u". Wir sahen uns an,-- wir wollten sprechen,-- doch wir blieben stumm. Stumm wie die Toten. Da cha u", lasen wir noch einmal. Der Ort des Schreckens.
Wir hatten schon viel davon gehört. Geheimnisvolle Berichte waren uns zugetragen. In" Dachau " hatte der Teufel seine Stellvertreter ausgesetzt. Und nun waren auch wir an diesem Ort des Schreckens. Hier herrschte der Tod.
Einige Zivilisten, Bahnarbeiter und andere, sahen uns mitleidig an und schauten schnell wieder fort.
Dann mußten wir Viehwagen besteigen.-- Besteigen?-- Wie fröhlich klingt das Wort. Man denkt dabei an Berge, an Höhen, die man„ besteigt". Wir aber? Mit Knüppeln schlug man auf uns ein. Es war ein Jammer. Und wenn ich heute an diesen Tag zurückdenke, an welchem ich die " Bestie Mensch" in ihrer besten Vollkommenheit kennen lernte, dann erinnere ich mich meines Unterbewußtseins und der schlummernden Fragen: Ist denn so etwas überhaupt möglich?-- Sind das Menschen?"
Und ich erinnere mich ferner der Erzählung eines Leidensgenossen, dessen Frau während eines solchen Transportes ein Kind gebar, das unter den Schreien der Mutter zertreten wurde. Die Frau starb.-- Der Mann aber mußte weiter.
An den Viehwagen standen Zahlen, die besagten, wieviel Menschen bzw. wieviel Pferde mit jedem Wagen befördert werden durften. Es waren kleine Zahlen. Wir aber waren achtzig Menschen.
Die Türen wurden geschlossen.
Langsam setzte sich der Zug in Bewegung.
SS.- Mannschaften liefen neben dem Zuge her, damit niemand entfliehen
konnte.
Eine halbe Stunde verging.
Und dann waren wir im Lager„ Da cha u".
Noch bevor der Zug hielt, wurden die Türen aufgerissen. Kaum noch waren die Bremsen angezogen, kaum hielt der Zug, da stürzten die SS.Mannschaften wieder wie Tiere auf uns zu und trieben uns hinaus. Alte Männer von achtzig Jahren schmiß man kopfüber aus dem Wagen hinaus,
11


