Der Gedanke zur Bildung einer Weltunion ist nicht neu, doch Zweck dieser Schrift ist es, daran zu erinnern, daß gerade jetzt, nachdem der furchtbarste Weltenbrand überwunden und in allen Völkern die Sehnsucht nach einem ewigen Frieden besteht, die günstigste Zeit für die Schaffung dieser Organisation gekommen ist. Oder sind wir noch nicht tief genug hineingetaucht in das Leid des Krieges, in die Fluten des Hasses und der Verständnislosigkeit zwischen Menschen und Völkern, in die Tiefen des Leides, der Not, Armut, Bitternis und Reue?
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Verschließen wir uns jetzt vor den Forderungen dieser Zeit, lernen wir nicht aus den Lehren und Erkenntnissen der jüngsten geschichtlichen Ereignisse, ziehen wir nicht die Konsequenzen aus den Fehlern der Vergangenheit, dann wird die Menschheit noch einmal in das Grauen eines Krieges und in die Tiefen des Leides, welchen er über die Menschheit bringen wird gestürzt werden. Vielleicht schon in zehn, zwanzig, fünfzig oder erst in hundert Jahren. Aber dann wird das Grauen und das Leid größer sein, da die Kriegsauswirkungen furchtbarer als je zuvor sein werden. Dann wird die göttliche Gabe, der Geist, mißbraucht, um die verheerendsten Vernichtungsmittel zu erfinden. Chemische, technische und biologische Kampfmittel werden eingesetzt und wahllos werden diese Mittel Geschlechter und Völker ausrotten, ohne Rücksicht auf Frauen, Kinder, Greise oder friedlich gesinnte Menschen. , Denn der Schrecklichste der Schrecken- das ist der Mensch in seinem Wahn...!"
Man braucht wahrhaftig nicht Prophet zu sein, um diese Entwicklung vorauszusagen, denn das wird der einfachste Mensch, dessen Denkvermögen noch funktioniert, bestätigen müssen.
Staatsführer sein, heißt Diener sein. Diener am eigenen Volk, Diener an der Menschheit!- Der größte Dienst, der den Völkern und der Menschheit geleistet werden kann, ist in allererster Linie der, seine Sicherheit und Gerechtigkeit zu fundamentieren und mit der gleichen Organisation den Schlüssel der wirtschaftlichen Entwicklung und damit des Wohlstandes und der sozialen Erfüllung, eine Blütezeit des Geistes, der Wissenschaft und der Kunst zu geben. Ein neuer Menschheitsmorgen, überstrahlt von der Sonne des Glücks und der Freiheit, würde anbrechen am Tage der Gründung der Weltunion.
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