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trieb diese Jungen in die Garben gegnerischer Maschinengewehre. Und die Blüte deutscher Jugend verfiel dem Flandernschen Tod von dem die Sage geht, daß er vor einem halben Jahrtausend, als er die Pest herrschen ließ, einen furchtbaren Schwur getan habe: Daß er wiederkommen werde fünfhundert Jahre später! Er kam nicht als die sondern als Krieg! Mit glühenden Eisenhämmern stürzte er die Mauern und Dörfer und Städte, und unter dem Eisenhagel fielen die stolzen Häuser der reichen Hansestadt, zerkrachten die Hallen und der stolze Turm der Tuchbörse. In vier Jahren vertausendfachte er die Ernte von 1400, im Sturm um Ypern fielen Deutsche , Belgier, Engländer und Franzosen . Flandern war ein Totenland geworden...!
Pest
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Mit erschreckender Deutlichkeit taucht vor dem geistigen Auge jedes Fahrtteilnehmers diese oder jene Einzelbeit aus dem Unterbewußtsein als Erinnerung an jene verhängnisvolle Zeit auf, haben doch fast alle der Mitfahrenden entweder ihren Bruder, ihren Vater, ihren Sohn, Onkel, Schwager oder Freund verloren, dessen Grab sie nun und sei es am Holzkreuz eines unbekannten Soldaten aufsuchen wollen. Ich sehe meine Mutter, wie sie in lautlosem Schmerz ihren Kopf in die Hände vergräbt als sie die Nachricht vom Tode ihres Mannes meines Vaters erhält. Ich sehe, wie sie wenige Wochen später den Tod ihres Bruders beklagt, wie sie mich, den damals Vierjährigen, an sich drückt, der diesen Schmerz und diesen Verlust damals noch nicht begreifen und verstehen konnte. Ich sehe, wie auch ihr Leben vor Gram und Leid zerbricht. Und so wie hier, griff das Schicksal in Hunderttausende und Millionen Familien ein... hier in Deutschland wie in allen Ländern der kriegsbeteiligten Nationen...!
Eine ehrfurchtsvolle Stimmung ist in uns allen, als wir dieses Totenland betreten. Jeder geht seinen eigenen Gedanken nach. Und doch siegt in uns die Ehrfurcht über die Größe dieses Heldentums, das hier gelebt und erfüllt wurde über jede wehmütige Anwandlung und Träumerei, denn heute wissen wir es( so schrieb Berger damals, konnte er zu jener Zeit im Glauben an die Herrschaft des Geistes über den dumpfen Instinkt getrost schreiben), daß diese Opfer nicht umsonst waren. Aus ihren Opfern wuchs( so glaubte er damals noch), die Erkenntnis, daß Völkerprobleme nie mit niedriger Gewalt, die Gegengewalt auslösen muß, gelöst werden können. Die Blutsaat dieser Helden schuf neben der Erkenntnis auch in Deutschland den Gedanken, daß Spaten und Arbeit die ,, Waffen" für das Leben sind und Völker( nach eigenen Worten Hitlers ) keine Kriege wollen. Und so wuchs auch in diesem Gedanken das neue, freie Deutschland ."
So bekannten sich Millionen für die schönen, volksbeglückenden. und gleißenden und blendenden Hitlerschen Ideen, bis die Lehre der Zeit offenbarte, daß Worte und Taten zweierlei sind, bis es über Betrug und Blendung und Demagogie ein furchtbares Erwachen gab...!
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