rüttelt, wenn er sie zu sprengen versucht, wenn er noch mit der eisenbeschwerten Faust das Haupt seines Unterdrückers bedroht. Doch wenn der Sklave sich in seinen Ketten wohl fühlt, wenn er sich seiner Fesseln rühmt, dann ist er ein Knecht, ein geborener Sklave. Wehe über ihn! Und dreimal wehe über den, der ihn zum Sklaven gezogen!
Und ach! In dem Deutschlande von heute leben Tausende bevorzugter Sklaven, die sich in ihrer Sklaverei wohl fühlen, die sich ihrer Ketten rühmen, die sie leugnen...
Ihr, die ihr euch in Deutschland frei wähnt, weil ihr an Sklaverei gewöhnt, wagt es auch nur, die Freiheit des Gedankens, das Recht der Menschen zu verlangen, und ihr werdet die Geißel kennenlernen!
Ihr, die ihr in Deutschland keine Sklaven zu sein behauptet, wagt es, die Freiheit der Rede, das von der Gottheit dem Menschen aufgedrückte Siegel zu fordern, und der Zuchtmeister wird euch sein ,, Sklave schweig!" zurufen, er wird euch mit seiner Zuchtrute zeichnen, und wenn ihr Mut genug habt, dann noch zu sprechen, so werden Kerkermauern eure Rede verstummen machen! Und ihr nennt euch frei!
Entwürdigt nicht den heiligen Namen der Freiheit, die ihr nicht das Recht habt, einen Gedanken zu hegen, ein Wort zu sprechen, das nicht vorher gebilligt und genehmigt ist!...
Aber ich frage wieder:
Wer ist jener Mensch, der ungestraft um seiner Eigensucht willen ein Volk zur Schlachtbank führen darf?
Wer ist jener Mensch, der mit einem Federzuge das Unglück von Millionen machen darf?
Er ist ein Fürst, ein Sklavenherr über Millionen Sklaven. Und ihr nennt euch frei! Entwürdigt nicht den heiligen
Namen!...
Und sie sprechen von dem Blute, das in Frankreich für die Freiheit floß!... Eine einzige Schlacht zählt mehr
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