weil unsere Sprache eben zeitlich ist, viel mehr noch als unser Denken.
Ich sah im Verborgenen einen Menschen ganz in fließenden Reue- und Dankes-Tränen, und er leuchtete von innen wie ein junger Baum in seiner Maienblüte.
ad»Versuchungen«
... und schließlich jenes Bild aller Bilder, aller Welten und Äonen und der Ewigkeit selber, von dem seit der Offenbarung immer gesprochen wer- den muß, von dem wir alle reden müssen, weil es in der ewigen Unerschöpflichkeit seines Seins und seiner Sinnesfülle schlechthin unsagbar ist: das Kreuz,
Aus dem Schlaf plötzlich geweckt, erinnerte ich mich auch- ein seltenes Vergnügen- des dadurch abgerissenen Traumes: es war ein interessantes theologisches Gespräch über ein Thema, das mich am Tage vorher geplagt hatte. Ich freute mich, daß ich von solchen Dingen träume. Mein Herr und mein Gott, wenn ich so Tag und Nacht nur an Dich denke- stehe ich dann nicht in Deiner Hut? Ist es nicht das Zeichen, daß Du meiner gedenkst?
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