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der ihn göttlich Verehrende unter anderem auch komisch ist, das gehört immerhin- oder gehörte!- im Abendland zu seiner auszeichnenden Eigenart, zu seiner qualitativen Differenz, zu seinem hu- manen Adel, das machte eben seinen»Humor« aus, einen Hauptbestandteil seiner Kultur als Unterscheidung vom Osten. Es scheint ja, daß auch noch heute in Japan selbst der Intelligen- teste die objektive Lächerlichkeit seiner Religion gar nicht sieht. Es ist eine undurchdringliche Mauer tierischen Ernstes davor. Daß heute ein Scheusal von solcher Lächerlichkeit auf den ersten Blick, daß es nicht einfach zu dem menschlichen Nichts, das es doch ist, zu Tode gelacht wurde oder wird, das ist unbegreiflich, human und abendländisch unerklärbar ohne die Mithilfe der Dämonen und die Annahme, daß das Volk schon lange vorher abgefallen war. Die Katastrophe kündigte sich freilich schon vorher an durch das Auftreten so absolut humorloser, tierisch ernster Geister wie George, Klages, Spengler. Wenn der Unmensch und das Unmenschliche von Menschen- witz nicht mehr als lächerlich erkannt und be- handelt wird, dann freilich ist das Abendland am Ende, dann bleibt nur noch das Gericht des Psalmwortes:»Gott lacht ihrer«, und das hat freilich nur ewiges Pathos und keine zeitliche Komik mehr. i
31. Dezember
Immer wieder lockten mich besonders üppige und verräterische Stilblüten offizieller Reden und Kundgebungen, sie aufzubewahren oder ab- zuschreiben. Im Augenblick der Kenntnisnahme war das Verlangen wie ein Zwang, war der
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