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sein, daß, je schroffer und leidenschaftlicher Men- schen die christliche Religion ablehnen, desto mehr sie nicht mehr»Menschen« sind, wie Gott sie geschaffen hat, daß desto verderbter ihre»Na- fur« ist.

Keine Religion kann ohne Eschatologie sein. Was ist das Ende? Ewige Lust, ewiger Friede, ewiger Kampf, ewige Wiederholung, ewiger Fortschritt?

Der Deutsche ist in der Religion nicht schöpferisch, ist zuweilen eine Klage der Apostaten, die nach einem besseren Ersatz für die christliche Religion ausschauen, als sie selber geben können. Das stimmt schon. Ehe man hier»schöpferisch« wer- den kann, muß man durch eine Demütigung, Selbsthingabe, vollkommene Vernichtung seines Selbst, durch einen»Tod« hindurch, zu welchem allem der Deutsche gemeinhin viel zu hochmütig ist.

In diesen Zeiten der Gefahr- und dessen darf ich mich wohl rühmen, daß ich in Zeiten der Ge- fahr lebe- besteht die Lebenskunst darin, kurze Augenblicke der Sicherheit abgrenzen zu können, so daß die Vorstellung der ganz sicher kommen- den Gefahr vor dieser nahen Grenze keine Macht über die Seele erringt. Vor Ablauf von acht Stun- den brauche ich außer Gott nichts zu fürchten, und Er ist eine liebreiche Furcht: also leben und genießen wir diese acht Stunden in Ruhe, even- tuell in ruhigem Schlafe!

Wenn man verantwortlich ist für jedes unnütze Wort, das man gesprochen hat, wieviel mehr für jedes, das man geschrieben hat! Bei keinem

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