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haben, viel zu lernen und zu wissen, und so wenig damit anzufangen verstehen, während ich manches machen könnte, wenn ich nicht- leider!- so wenig wüßte, so wenig Talent hätte, die Sachen, die ich wissen will, zu finden. So würde ich im Augenblick ganz gern wissen, wann eigentlich zum erstenmal die» Geschichte« als richtende Gottheit angerufen wurde. Seit wann ist das? Es ist zu verstehen, daß den Menschen daran gelegen sein kann, im Gedenken künftiger Geschlechter gute Figur zu machen, aber von da bis zur Ersetzung Gottes, des lebendigen und gerechten Richters, durch ein so verdächtiges Abstraktum wie die immer parteiische Geschichte, von Menschen geschrieben, ist ein weiter und schwer verständlicher Weg. Wollen die Menschen überhaupt nur noch von Menschen gerichtet werden, selbst dann, wenn sie, wie heute, überhaupt nicht mehr objektiv, wahr und gerecht, nicht mehr sine, sondern cum ira et studio Geschichte schreiben wollen? Ehe es soweit kommen konnte, mußte etwas passiert sein. Was war das? Philologen könnten mir helfen.
Viele Menschen brauchen sehr lange, bis sie das Unwiderrufliche erkennen, und brauchen dann noch einmal sehr lange, bis sie erkennen, daß sie danach handeln müssen, und brauchen, zum drittenmal, sehr lange, bis sie danach handeln. Und auch dieses ginge niemals ohne die Hilfe der Gnade.
Wie alles sich zum Ganzen findet und den hierarchischen Kreis vollendet! Was heißt denn für
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