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Schweigen und hinter allen meinen Worten. Könnte ich dies in meiner Sprache ausdrücken, so wäre ich ein großer Schriftsteller.

Die Vaterlandsliebe liegt in der Natur des Men­schen und ist daher etwas so Selbstverständliches, daß ihre übertriebene Betonung nur lächerlich oder peinlich wirkt und sie untergräbt, statt stützt.

Jeder Mensch kann sich etwas Vollkommeneres vorstellen, als er ist und hat. Das mag als einer der Beweise für seine Unvollkommenheit gelten. Gehört es aber notwendig zur Vollkommenheit, sich Unvollkommenes vorzustellen? Und wäre das ein Beweis für seine Vollkommenheit?

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Schließlich sind wir doch für die Seligkeit be­stimmt, und sie ist sozusagen das Normale und das Sichere. Die Kirche erklärt von Menschen, die sie mit Namen nennt ihren Heiligen-, daß sie mit unbezweifelbarer Gewißheit im Himmel sind. Sie sagt von keinem einzigen Menschen, daß er mit derselben unbezweifelbaren Gewißheit in der Hölle sei nicht einmal von Judas , dem Ver­räter des Herrn. Sie sagt es nur vom Teufel, über den sie ja keine Jurisdiktion hat.

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Replik: Gott hat die Heuschrecke erschaffen und den Haifisch und die Wespe[ ein schönes Tier!] und den Floh, die Laus und die Wanze[ wieder schöne Tiere!]. Hätte er sie erschaffen, wenn er nicht Lust daran hätte? Und diesen Gott willst du verstehn? Wie lächerlich das ist! Er legt das Schicksal der Welt in die Hand eines Zigeuners, eines Scherenschleifers, eines schlechthin absurden

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