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˜Eineœ Fuhre Holz / Wolfgang Langhoff ; Einband und Illustrationen: Georg McKing
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stutzten. Solche Unterbrechungen im normalen Tageslauf bedeuteten gewöhnlich nichts Gutes. Die Löffel flogen in die Eßnäpfe, Vermutungen wurden laut über Strafarbeit am freien Samstagnachmittag oder über andere Schikanen, und die gewohnheits­mäßigen Propheten unter den Gefangenen hatten allerorten zu tun.

Die Nachricht aber, die die zurückgekehrten Stubenältesten mitbrachten, hatte keiner voraus­gesagt. Sie gaben folgende Anordnung des Kom­mandanten bekannt:

Heute, Samstag nachmittag, zwei Uhr, solle der Tote aus der Arrestbaracke beerdigt werden. Eine jede Baracke habe zu diesem Begräbnis sechs Mann zu stellen, die mit der Feldbahn den Sarg ins Moor zu begleiten hätten, wo die Beerdigung statt­finde. Die Meldungen zur Beteiligung seien frei­willig. Antreten viertel vor zwei Uhr am Lager­eingang.

Hätten die Stubenältesten berichtet, der Kom­mandant habe in einer menschlichen Anwandlung für jeden Mann im Lager eine tägliche Fleisch­zulage beschlossen, die Gefangenen würden es eher geglaubt haben als diese Anordnung. Sie sprangen von ihren Bänken, schrien erregt durcheinander, packten sich bei den Armen, und für die nächsten Minuten konnte keiner des anderen Stimme ver­stehen.

Die Vorstellung, der Kommandant könnte einer Regung von Anstand, Pietät oder Gewissen nach­gegeben haben und den Gefangenen ein Trauer­

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