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worfen und dabei fast alle um den Rest unserer Habe gebracht. Sämtliche Rasierapparate, Taschenmesser, Seife und sonstigen Toilettengegenstände wurden uns abgenommen. Von Glück konnte reden, wer ein sauberes Taschentuch am Ende der Untersuchung für sich behielt. Nun, die Alten von uns kannten den Schmerz und wußten sich auf ihre Art zu helfen. Auch mir gelang es, meine Zeichenhefte und Manu­skripte dem Zugriff der Fledderer zu entziehen und oftmals habe ich in den späteren Monaten, als der Hunger einen nach dem andern von uns hinwegraffte, meinem Schicksal dafür gedankt.

Die Betonbaracken, die von außen einen so gün­stigen Eindruck machten, besaßen eine recht küm­merliche Einrichtung: einige Bund Stroh stellten das gesamte Inventar vor, mit dem wir uns begnügen mußten. Das hört sich leicht an, aber es ist hart, wenn niemand ein Fleckchen besitzt, an dem er seine Habseligkeiten niederlegen kann, wenn er sie viel­mehr auf Schritt und Tritt bei sich herumschleppen muß. Die Verpflegung war in den ersten Tagen noch leidlich gut. Zumeist gab es Pellkartoffeln mit Kohl. Wenn nicht unsere neuen Blockältesten mit ihrem Personal so unendlich viel davon unterschlagen und verschoben hätten, wäre jeder von uns notdürftig satt geworden. Aber so wie es mit dem Mittagessen war, geschah es auch mit dem Brot, der Margarine und den an sich schon geringfügigen Wurstpor­tionen. Als die Sache schließlich zum Himmel stank und eine plötzliche Untersuchung vorgenommen -wurde, stellte man fest, daß ein einziger Blockältester

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