zu dürfen, ich war müde am Leben, das doch kein Leben mehr war.

Aber auch unser Elend hatte ein Ende. Eines Tages hieß es: Hände ausstrecken! Schlüssel knackten und die Fesseln fielen, hernach die Binden von unseren Augen. Natürlich vermochten wir nichts zu erken­nen, denn unsere Augen waren einmal des Lichtes entwöhnt und außerdem völlig mit einer eitrigen, stinkenden Kruste verklebt. Die Handgelenke zeig­ten ebenfalls dort, wo die Fesseln gesessen hatten, einen Ring aus rohem, eitrigen Fleisch.

Wir durften uns waschen, wurden entlaust und be­kamen frische Wäsche. Unsere Kleidungsstücke wur­den desinfiziert und dann zurückgeliefert. Mühsam las ich auf einem Kalenderblatt das Datum und er­schrak: volle vier Monate hatten wir im Mauergrab der Kasematte zugebracht. Volle vier Monate..." Soweit die Erzählung meines Kameraden Titeux. Wir haben später, als wir in Dachau die Qualen der Hölle erdulden mußten, noch manchmal über diese Monate im Fort Göben gesprochen. Sicher ge­hören sie zu dem Schwersten, was ein Mensch er­tragen konnte.

Vier Tage blieben wir in Natzweiler. Dann hieß es abermals das Ränzel schnüren, denn der Ameri­kaner rückte näher und näher. Zu den ersten zwei­tausend Mann, die das Lager verließen, gehörte auch das ehemalige Außenkommandos Pelters. Wir er­hielten ein Stück Brot, etwas Margarine und zu fünf Mann eine Büchse Cornedbeaf. Leider war die Organi­sation so schlecht, daß einer das Brot, der andere die

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